Russian President Vladimir Putin speaks during a state-of-the nation address in Moscow, Russia, Wednesday, Dec. 12, 2012. Russiaís President Vladimir Putin vowed Wednesday to strengthen the countryís economy and its military might and rejected what he described as foreign lecturing about democracy and attempts at foreign interference in the nationís internal affairs. Putin delivered his first state-of-the nation address since winning a third term in March's election despite a wave of massive protests in Moscow. Putin has taken a tough course on dissent since his inauguration with arrests and searches of opposition activists and introduction of laws that impose heavy fines on protesters and rigid rules on civil society groups. (Foto:Alexander Zemlianichenko/AP/dapd)

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Nationale Sicherheit
10/01/2014

Putin kündigt Internet-Überwachung an

Kremlchef Wladimir Putin hat eine stärkere Überwachung des Internets in Russland "zum Schutz der nationalen Sicherheit" angekündigt.

"Die Zahl von Attacken auf russische IT-Ressourcen ist extrem gewachsen", sagte er am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge bei Beratungen in Moskau. Sicherheitsratschef Nikolai Patruschew sprach von mehr als 57 Millionen Hackerangriffen seit Jahresbeginn.

"Der Verlust vertraulicher Informationen muss ausgeschlossen werden", sagte Putin. Hacker müssten mit empfindlichen Strafen rechnen, zudem lasse die russische Führung Webseiten sperren, die Extremismus und Gewalt propagierten. Eine "völlige Zensur" finde aber nicht statt, betonte Putin. "Wir haben nicht vor, den Internetzugang einzuschränken und das Netz unter totale Kontrolle zu stellen oder zu verstaatlichen. Das wird nicht einmal erwogen", sagte der Präsident.

In Russland gelten zahlreiche Einschränkungen für das Internet. So müssen sich etwa Blogger bei der Medienaufsicht registrieren lassen.