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TV-Show
04/17/2014

Putin sprach mit Snowden über Massenüberwachung

Edward Snowden und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich bei einer Fernsehshow über die weltweite Massenausspähung der USA ausgetauscht.

Er habe ja auch eine Beziehung zur Agententätigkeit gehabt, deshalb sprächen beide doch die gleiche Sprache, sagte der Ex-Geheimdienstchef Putin am Donnerstag.

"Unkontrolliertes Ausmaß"

"Gibt es in Russland auch eine solche Massenausspähung?", fragte Snowden in einer Video-Zuschaltung in Putins TV-Sendung "Direkter Draht". "Natürlich erlauben wir uns nicht solche massenhaften Ausmaße, solch ein unkontrolliertes Ausmaß", sagte Putin. Er hoffe auch, dass es dazu nicht kommen werde.

"Ja, wir haben nicht die technischen Mittel und nicht das Geld wie in den Vereinigten Staaten", sagte Putin. Er behauptete auch, dass dies in Russland so nicht möglich sei, weil die Geheimdienste sich "unter strenger Kontrolle der Regierung und der Gesellschaft" befänden und ihre Aktivitäten gesetzlich geregelt seien.

Russische Menschenrechtsaktivisten beklagen, dass unter Putin die Vollmachten der Geheimdienste in den vergangenen Jahren systematisch ausgeweitet worden seien und die Dienste außerhalb des Rechts agierten. Russland hatte dem von den USA gesuchten Snowden im vergangenen Jahr Asyl gewährt. Der US-Amerikaner lebt an einem geheimen Ort in Moskau.

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