Netzpolitik
09.08.2013

Strache bekräftigt Kritik an Facebook

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache wirft Facebook wegen der Sperre seines Accounts „Zensur“ und Eingriff in den Wahlkampf vor.

Strache berichtete am Freitag vor Journalisten, dass sein privater Facebook-Account am 30. Juni zunächst für sieben Tage und am 8. Juli dann für weitere 30 Tage gesperrt worden sei. Für Strache erfolgte die Sperre „willkürlich“ und ohne Verstoß gegen die Richtlinien. Strache vermutet, dass seine kritischen Einträge zur Causa Snowden als Grund hinter den Sperren. Bei Facebook war für die futurzone am Freitagnachmittag niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Keine Antwort von Facebook
Auf seine private Seite habe er wieder Zugriff, auf seine Fan-Seite jedoch nicht, berichtete Strache, der auch beklagte, dass er mehrfach versucht habe, mit Facebook in Verbindung zu treten, aber keine Antwort erhalten habe.  Für den Wahlkampf will der FPÖ-Obmann mit einer neuen Facebook-Seite online gehen. Nach eigenen Angaben ist Strache gespannt, ob es auch hier zu Sperren kommen wird.

Immer wieder Diskussionen
Straches Facebook-Profil sorgt immer wieder für Diskussionen. Neben umstrittenen Postings des FPÖ-Chefs selber, finden sich immer wieder auch radikale Postings von Anhängern, die auch schon früher zur Entfernung von Beiträgen durch Facebook gesorgt haben.

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