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Payback
10/04/2013

USA: 13 mutmaßliche Anonymous-Mitglieder angeklagt

Die Angeklagten sollen im Zuge der Operation Payback Server von Kreditkarten-Unternehmen und US-Behörden attackiert haben. Ihnen drohen nun bis zu fünf Jahre Haft.

Die USA haben Anklage gegenüber 13 mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung Anonymous erhoben, die an der "Operation Payback" beteiligt gewesen sein sollen. Ihnen werden unter anderem Angriffe auf Server von US-Behörden, Kreditkartenunternehmen sowie Lobby-Gruppen zur Last gelegt. Operation Payback wurde 2010 ins Leben gerufen, nachdem The Pirate Bay vom Netz genommen wurde. Später wurde Operation Payback auch im Zusammenhang mit Protestaktionen gegenüber Kreditkarten-Unternehmen, die Wikileaks die Auszahlung von Spenden verweigerten, bekannt.

Elf der Angeklagten sind zwischen 20 und 29 Jahren alt, die anderen beiden sind mit 53 sowie 65 Jahren wesentlich älter. Unklar ist, in welchem Ausmaß sie an den Angriffen beteiligt waren, die zum Großteil mit dem Tool DDoS-LOIC (Low Orbit Ion Cannon) durchgeführt wurden. Die Anklage wurde in Alexandria im Bundesstaat Virginia erhoben, nun müssen sie sich einer Grand Jury stellen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft.