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Reaktion
09/06/2011

Wiener Facebook-Anzeigen: Behörde ermittelt

Die irische Datenschutzkommission hat bestätigt, dass die 16 Anzeigen von Wiener Studenten wegen Datenschutzverstößen durch Facebook bereits bearbeitet werden. In einem Brief teilte die Behörde mit, dass man die Beschwerden an den europäischen Facebook-Sitz in Irland weitergeleitet habe und eine Stellungnahme erwarte.

Die Wiener Studenten werfen Facebook in insgesamt 16 Anzeigen

vor und wollen erreichen, dass Facebook-User die Kontrolle über die eigenen Daten zurückerlangen. Kritisiert werden unter anderem die nach amerikanischem Konsumentenrecht gestalteten AGB, aber auch dass User eigene Daten praktisch nicht löschen können. Auch die Intransparenz der Nutzungsbedingungen ist den Studenten ein Dorn im Auge.

Die irische Behörde teilte in dem Schreiben zudem mit, dass man die Beschwerden untersuchen werde und – falls notwendig – auch rechtliche Schritte ergreifen werde. Die Behörde strebe prinzipiell eine außergerichtliche Lösung an. Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung empfiehlt die Behörde dem Beschwerdeführer einen juristischen Beistand.

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