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12.01.2015

Acer Chromebook in XXL-Größe ausprobiert

Mit dem Chromebook 15 hat Acer das bislang größte Google-Notebook vorgestellt. Die futurezone hat es auf der CES ausprobiert.

Chromebooks haben auf der diesjährigen CES eher ein Schattendasein gefristet. Einer der wenigen Hersteller, der neue Geräte gezeigt hat, war Acer. Mit 15 Zoll ist das neue Modell das größte Chromebook, das bislang auf den Markt gekommen ist. Im Inneren werkelt eine Intel-CPU, je nach Ausstattung Celeron oder i3. Der interne Speicher beträgt 16 oder 32GB, der Arbeitsspeicher zwei bis vier GB.

Von Außen macht das Notebook einen sehr positiven Eindruck. Gerade im Vergleich mit anderen Chromebooks von Samsung oder Toshiba wirkt das Gehäuse ein Stück hochwertiger. Die strukturierte Kunststoffoberfläche trägt zum eleganten Äußeren bei. Mit 2,2 Kilogramm ist das Notebook für seine Größe kein Schwergewicht, weswegen man auch in Sachen Mobilität nicht allzusehr eingeschränkt ist. Auch die Tastatur macht im Hands-on einen guten Eindruck, die Druckpunkte und das Schreibgefühl stimmen. Das Touchpad reagierte flott und zuverlässig.

Galerie: Acer Chromebook 15

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Acer Chromebook 15

Acer Chromebook 15

Acer Chromebook 15

Acer Chromebook 15

Acer Chromebook 15

720p ist zu wenig

Das Modell, das Acer auf der CES ausgestellt hat, ist mit einem 720p-Display ausgestattet. Für 15 Zoll ist diese Auflösung deutlich zu wenig, auch in Sachen Helligkeit kann der Anti-Glare-Display nicht gänzlich überzeugen. Hoffnung besteht dennoch, da die 1080p-IPS-Variante ein besseres Bild liefern sollte.

Das Chromebook 15 von Acer ist ein interessantes Notebook, das mit guter Verarbeitung überzeugen kann. Nicht begeistern kann der Screen bei der 720p-Variante, weswegen man sich eher um die hochauflösendere Version umsehen sollte.

Das Chromebook 15 soll ab 279 Euro auf den Markt kommen.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Die Reisekosten werden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung und der CEA übernommen.