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25.06.2014

Adobe bringt großes Update für Photoshop und Co.

Adobes Creative Cloud bekommt rund ein Jahr nach Release sein erstes großes Update. Das können die neuen Versionen der Programme.

Adobe hat das erste große Update für die Creative Cloud (CC), die erstmals vor fast genau einem Jahr vorgestellt wurde, veröffentlicht und begeht heute in München den offiziellen europaweiten Launch (Live-Stream ab 13:00 Uhr). Die futurezone fasst die wichtigsten Features der Updates für Photoshop und Co. zusammen.

Neue Versionen der Desktop-Apps

Zahlreiche Neuerungen gibt es in Photoshop. So gibt es erstmals Motion-Effekte in der Blur-Gallery, um einen Bewegungseindruck zu erzeugen. Mit der neuen Fokus-Maske kann man automatisch den Bereich eines Fotos auswählen, der im Fokus liegt. Überarbeitet wurden außerdem die Funktionen Content Aware sowie das Perspective-Warp-Werkzeug, mit dem die Ansichtsperspektive ausgewählter Bildelemente verändert werden kann.

Besonderer Fokus wurde im Rahmen des Updates auch auf die Bedienung von Photoshop auf Windows-8-Touch-Geräten gelegt. So kann man nun Pinch-to-Zoom nutzen, um die Ansicht zu vergrößern und zu verkleinern sowie um glattere Striche zu erzeugen.

Indesign

Auch Indesign erhält einige neue Funktionen. Mit Live Shapes kann man Rechtecke in komplexe Formen verwandeln und auf Wunsch per Mausklick wieder zum Original zurückkehren. Neu ist außerdem eine GPU-Beschleunigung, die allerdings nur mit Adobe-zertifizierten NVIDIA-Grafikkarten unter Windows 7 und Windows 8 funktioniert. Verbessert wurde außerdem die Arbeit mit Tabellen, die in Indesign ausgeweitet wurde. Darüber hinaus ist es nun möglich, EPUB Fixed Layout zu nutzen, um digitale Bücher zu erstellen. Illustrator erlaubt es mit einem neuen Live-Shapes-Feature, Form und Rundungen von gezeichneten Objekten jederzeit zu verändern.

Die Video-Apps bekommen ein paar kleinere Updates wie Live Text Templates und Masking. Außerdem kann man After Effects CC nun direkt in Premiere Pro CC nutzen.

Nachdem Adobe Apples Retina-Displays der neueren MacBooks Pro bereits seit rund einem Jahr unterstützt, ist nun Windows an der Reihe. Die High-DPI-Displays werden nun auch unter Microsofts Betriebssystem besser unterstützt.

Neue Apps

Einen klaren Fokus legt Adobe außerdem auf mobile Apps. Mit Adobe Sketch, Adobe Line und Photoshop Mix gibt es hier gleich drei neue Programme. Sketch ist für das Zeichnen von freien Formen auf dem iPad konzipiert. Line soll Präzisionszeichnungen auf Tablets ermöglichen. Photoshop Mix ermöglicht es, einige, bereits von Photoshop bekannte, Features auch auf dem iPad zu nutzen. Dazu zählen etwa die Werkzeuge Upright, Content Aware Fill und Camera Shake Reduction.

Laut Adobe sollen die Apps "keine Spielzeuge, sondern Werkzeuge" sein, die sich in den Arbeitsalltag integrieren.

Creative Cloud-Mitglieder können die Updates im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne zusätzliche Kosten herunterladen. Die neuen mobilen Apps sind jeweils kostenlos bei iTunes erhältlich.

Neue Hardware

Als Ergänzung für die Apps bringt Adobe auch erstmals in der Firmengeschichte Hardware auf den Markt, allerdings nur in den USA. Adobe Ink ist ein dreikantiger Aluminium-Eingabestift für das iPad unter iOS 7. Er ermöglicht kontrollierte Zeichnungen und verbindet sich mit der Creative Cloud. Dies bietet Nutzern Zugang zu ihren Lieblingszeichnungen, Fotos, Adobe Kuler Farbschemata und mehr.

Adobe Ink in Bildern

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Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Adobe Ink

Neue Abo-Modelle

Ausgeweitet werden außerdem die Abo-Modelle. Die Version für Fotografen mit Lightroom und Photoshop, die es in der Vergangenheit im Rahmen verschiedener Promotions gab, wird standardmäßig in das Angebot aufgenommen und kostet hierzulande 12,29 Euro. Das reguläre Creative-Cloud-Abo mit allen Produkten kostet weiterhin 61,49 Euro pro Monat.