Produkte 23.03.2018

Alte E-Auto-Batterien werden in Straßenlaternen genutzt

© Bild: Nissan

Anstatt die Akkus zu entsorgen, baut Nissan damit autarke Straßenlaternen für Erdbeben-Gebiete.

Wie beim Smartphone auch verlieren die Akkus von Elektroautos mit der Zeit an Leistung. Viele Hersteller bieten deshalb an, die Batterie-Packs zu erneuern, um wieder mehr Reichweite mit dem E-Auto zu haben. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Elektroautos bringt das ein Problem mit sich: Wohin mit den alten Akkus?

Nissan, dessen Modell Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist, hat sich dafür eine Lösung überlegt. Die Akkus werden Energiespeicher für autarke Straßenlaternen, die Strom per Solarzellen sammeln.

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Die Idee ist, dass diese Laternen auch Licht nach Naturkatastrophen liefern, wie Erdbeben und Tsunamis. Die Laternen könnten auch Wanderwege beleuchten, die abseits des Stromnetzes sind. Wanderer, die sich in der Zeit verschätzt haben, können so auch im Dunklen sicher zurück in die Zivilisation gelangen.

Ein Prototyp soll ab 26. März getestet werden. Die reguläre Produktion soll noch dieses Jahr starten. Sollte sich das Projekt mit dem Titel „The Reborn Light“ bewähren, wäre es denkbar die Laternen in größeren Varianten zu bauen, etwa um Landstraßen mit Beleuchtung zu versorgen.

© Bild: Nissan
( futurezone ) Erstellt am 23.03.2018