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12.01.2015

Analoge Smartwatch Martian im Kurztest

Das Unternehmen Martian Watches entwickelt Smartwatches, die am ersten Blick kaum als solche erkenntlich sind.

Die Uhren von Martian Watches sind Hybridmodelle aus gewöhnlicher analoger Armbanduhr und Smartwatch. Neben dem Ziffernblatt mit Zeigern befindet sich auf dieser Uhr noch ein kleines Display, über das man etwa eingehende SMS-Nachrichten oder Anrufe am Handy ablesen kann. Die Uhr wird dabei von einer gewöhnlichen Knopfbatterie gespeist, während das Display seinen Strom über einen Akku bekommt, der alle vier bis fünf Tage geladen werden muss.

Der Vorteil dieses Designs: Geht dem Display der Akku aus, kann man dennoch die Zeit ablesen. Die neuen Modelle sind darüber hinaus mit einem Mikrofon und einem kleinen Lautsprecher ausgestattet, sodass man per Sprachsteuerung sein Smartphone kontrollieren kann.

Galerie: Martian Smartwatch

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Martian Smartwatch

Martian Smartwatch

Martian Smartwatch

In der Praxis macht die analoge Smartwatch eine gute und vor allem elegante Figur. Sie ist im ersten Moment kaum von einer gewöhnlichen Uhr zu unterscheiden, was für viele Anwender positiv sein dürfte. Die Benachrichtigungen funktionierten im Kurztest ebenfalls zuverlässig. Das subtile Design hat jedoch auch seinen Preis: So ist das Display sehr klein ausgefallen, was es schwierig macht, SMS-Nachrichten zu lesen. Für mehr als einen kurzen ersten Blick, worum es sich handeln könnte, reicht es nicht aus. Hier wäre es vielleicht besser, doch auf ein zweizeiliges Display zu setzen.

Gutes Konzept

Insgesamt ist das Konzept durchaus eines mit Zukunft. Besonders die Tatsache, dass man die Uhrzeit auch dann noch ablesen kann, wenn die Energie des Displays zu Ende geht, dürfte in der Praxis oft hilfreich sein.

Die Uhren sind in verschiedenen Designs ab 200 Euro erhältlich. Zuletzt ging der Konzern eine Kooperation mit der Modemarke Guess ein, dessen Uhrendesigns nun ebenfalls als Smartwatch erhältlich sind.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Die Reisekosten werden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung und der CEA übernommen.