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01/27/2011

Android 3.0 rüstet sich für Tablets

Mit der Version 3.0 soll Android erstmals speziell für Tablet-PCs angepasst werden. Nun wurde eine erste Version des SDK (Software Development Kit) sowie eine weitere Vorschau auf die kommende Version präsentiert. Entwickler sollen so ihre Applikationen schon vorab an Honeycomb anpassen können.

In einer Vorschauversion präsentiert Google erste Eindrücke der kommenden Version seines mobilen Betriebssystems Android. Jene wurde im Rahmen der Präsentation des Software Development Kits (SDK) für Entwickler präsentiert. Auch wenn Google betont, dass sich die Programmierschnittstelle (API) noch ändern kann, bietet die veröffentlichte Vorschau einen guten Einblick in welche Richtung sich das Betriebssystem entwickeln soll.

Neue Oberfläche
Der Suchmaschinenkonzern hat der neuesten Version eine komplett überarbeitete Oberfläche spendiert. Honeycomb ist somit eindeutig auf größere Displays angepasst, als man sie etwa von Smartphones kennt. Die Navigation zwischen den Homescreens ist nun dreidimensional dargestellt, das Aussehen der Home-Screen Widgets wurde komplett überarbeitet. Auch der Browser würde angepasst und lehnt sich nun deutlich an Desktop-Browser an. Honeycomb bietet Browsen mittels Tabs sowie Lesezeichnen-Synchronisation mit Chrome an. Anwendungen wie Gmail kommen ebenfalls in neuem Gewand, mittels Google Talk soll darüber hinaus auch Videotelefonie möglich sein. Auch die Android-Tastatur wurde überarbeitet und besser an größere Displays angepasst.

Fokus auf Multitasking
Gleichzeitig mit dieser Entwicklung setzen die Entwickler offenbar vermehrt auf Multitasking. Die Navigation zwischen den einzelnen laufenden Anwendungen wurde deutlich verbessert, so wurde etwa eine "System Bar" eingeführt, die am unteren Bildschirmrand in allen Anwendungen sichtbar sein soll und Informationen zum System sowie Systembenachrichtigung anzeigt. Auch die "Action Bar" am oberen Rand des Bildschirms soll nun in allen Anwendungen gezeigt werden. Jene passt sich der jeweils laufenden Anwendung an und bietet Zugriff auf entsprechende Funktionen. Auch das Aussehen der "Action Bar" soll von der Anwendung und nicht von dem Betriebssystem gesteuert werden. Ausgeblendet werden die beiden Leisten nur beim Abspielen von Vollbild-Videos.

Im Gegensatz zu iOS, dem iPad- und iPhone-Betriebssystem, friert Android 3.0 die Anwendungen auch nicht ein, wenn sie minimiert werden. Stattdessen laufen die Applikationen im Hintergrund weiter. Unter Android 3.0 kann der User über die System Bar die zuletzt verwendeten Anwendungen aufrufen. Honeycomb zeigt zur besseren Navigation einen Screenshot zu jeder App an.

Die Vorschau auf Android 3.0 und das Software Developer Kit steht auf developer.android.com zum Download zur Verfügung.

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(futurezone)

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