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Roboter
10/17/2013

Anki Drive: Intelligente Spielzeug-Autos angekündigt

Wie im Videospiel Micro Machines fahren hier echte Spielzeugautos Rennen und versuchen einander mit Waffen auszuschalten. Die Autos können dank KI zudem selbst fahren.

Das Start-Up Anki aus San Francisco will Roboter in das alltägliche Leben bringen und hat für diesen Zweck in der letzten Finanzierungsrunde knapp 50 Millionen Dollar einnehmen können. Mit Anki Drive kommt nun das erste Produkt des Unternehmens in den Handel. Ab dem 23.Oktober ist das Starter-Kit mit zwei Autos, Ladestation und ausrollbarer Fahrbahn um 199 US-Dollar erhältlich. Die Autos fahren jedoch, im Gegensatz zu anderen Spielzeug-Autos, von selbst, der Benutzer kontrolliert lediglich Geschwindigkeit und Waffen per App.

Micro Machines werden real

Mit Kameras an der Unterseite bestimmen die Autos ihre Position auf der Fahrbahn, pro Sekunde wird die eigene Position und die des Gegners 500 Mal erfasst. Daher kann man wahlweise allein oder gegen einen menschlichen Gegner spielen. Wie beim Klassiker Micro Machines oder Mashed können die Fahrzeuge zudem verschiedene Angriffe durchführen, die das gegnerische Auto vorübergehend außer Gefecht setzen. Die KI erkennt diese Angriffe auch und weicht, sofern möglich, aus.

Der Spieler erhält zudem für das Fahren Punkte, die er in neue Fähigkeiten investieren kann. Die Upgrades werden auf dem internen Speicher des Fahrzeuges gespeichert. Die Verbindung findet über den energiesparenden Bluetooth LE-Standard statt, derzeit ist lediglich eine iOS-App verfügbar. Das dürfte wohl auch für eine Weile so bleiben, eine Android-App wird derzeit nicht erwähnt und Anki vertreibt das Set derzeit nur für Nordamerika online auf der eigenen Webseite sowie im Apple Store.