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Sicherheit Apple: iPhones und Macs von Lücke betroffen, Update kommt.

 
  - Foto: Intel/Natascha Eibl/Bildmontage
Laut Apple sind alle iPhones, iPads und Macs von den Sicherheitslücken "Meltdown" und "Spectre" betroffen. Ein Update wird in den nächsten Tagen bereitgestellt

Von den gravierenden Sicherheitslücken in Prozessoren sind auch alle iPhones, iPads und Mac-Computer von Apple betroffen. Ein Software-Update für den eigenen Internet-Browser Safari solle diese Einfallstore für Hacker in Kürze schließen, teilte der US-Konzern am Donnerstag mit. Es werde in den nächsten Tagen bereitgestellt.

Das Update soll die Schwachstelle auf Mikroprozessoren von Intel, AMD und ARM beheben, mit der über Internet-Browser Anwenderprogramme ausgetrickst und sensible Daten wie Passwörter gestohlen werden könnten. Vor der zweiten Sicherheitslücke, die nur Intel-Chips betrifft, seien die Apple-Geräte dank der jüngsten Updates - für macOS wurde Version 10.13.2 veröffentlicht, iOS und tvOS sind ab Version 11.2 sicher -  bereits geschützt. Die Apple Watch sei nicht davon betroffen.

Laut Apple sollen die Sicherheitsupdates keine Performance-Einbußen nach sich ziehen.

Schwere Sicherheitslücken

Experten, unter anderem mehrere Sicherheitsforscher der TU Graz, hatten zuvor zwei Schwachstellen auf Mikroprozessoren entdeckt, die in fast allen IT-Geräten verbaut sind. Die erste Sicherheitslücke namens "Meltdown" ("Kernschmelze") betrifft den Angaben zufolge nur Chips des Branchenführers Intel. Sie ermögliche es Hackern, die Barriere zwischen Anwender-Programmen und dem Datenspeicher eines Computers zu überwinden und so möglicherweise Passwörter auszulesen.

Die zweite Schwachstelle mit dem Namen "Spectre" ("Geist") betrifft demnach auch Mikroprozessoren von AMD und des Chip-Entwicklers ARM - und damit Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Server gleichermaßen.

(futurezone, apa) Erstellt am 05.01.2018, 08:02

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