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03.06.2013

Asus: Windows und Android in einem Gerät

Das wohl flexibelste aber zugleich ungewöhnlichste Gerät der Computex kommt von Asus. Das Asus Transformer Book Trio vereint neben drei verschiedenen Geräteformen - Tablet, Notebook und Desktop-PC - auch die beiden Betriebssysteme Android und Windows 8, die parallel auf dem Gerät laufen.

Asus-Vorstandsvorsitzender Jonney Shin präsentierte im Rahmen der Asus-Pressekonferenz zahlreiche neue Geräte, die laut Shin die Sicht der Dinge auf gewisse Geräteformen "vollkommen verändern sollen". Und tatsächlich hatte er mit dem Transformer Book Trio ein Gerät im Gepäck, das viele verwunderte: optisch ein klassisches Transformer Book von Asus, doch es arbeitet mit zwei Betriebssystemen, Android und Windows 8.

Das Transformer Book Trio in Bildern

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Asus Transformer Book Trio

Asus Transformer Book Trio

Asus Transformer Book Trio

Insgesamt drei verschiedene Betriebsmodi soll es geben, daraus leitet sich auch der Name ab: als Laptop, Tablet oder Desktop-PC. Für die Laptop-Variante kommt die beliebte Kombination aus andockbaren Keyboard sowie Tablet zum Einsatz, der Desktop-PC kommt dann über eine sogenannte "PC Station" zustande. Diese wird wohl nur optional verfügbar sein, denn diese beherbergt nochmals einen Intel Core i7-Prozessor (Haswell-Generation, 4500U) sowie eine 750 GB-Festplatte. Die PC-Station soll sich mit einem externen Monitor auch ohne das Transformer Book-Tablet als vollwertiger Desktop-PC verwenden lassen.

Flottes Tablet
Das Tablet selbst ist mit einem Intel Atom-Prozessor (Z2580) ausgestattet, dessen zwei Kerne mit je 2 GHz getaktet sind. Die Akkulaufzeit wird mit Keyboard-Dock auf 15 Stunden angegeben - ob diese Laufzeit mit Android oder Windows 8 erreicht wurde, wurde nicht bekannt gegeben. Der 10,1 Zoll-Bildschirm löst mit 1920 mal 1080 (Full HD) auf und kann auf ein IPS-Panel zurückgreifen, das einen deutlich besseren Betrachtungswinkel aufweist.

Funktionsweise ist (noch) ein Geheimnis
Der Wechsel zwischen den beiden Betriebssystemen soll nahtlos und auf Knopfdruck geschehen - was genau dahinter steckt, wollte man jedoch nicht verraten. Auch ob Daten auf der Festplatte zwischen den beiden Systemen geteilt werden können oder ob dazu auf Cloudlösungen zurückgegriffen werden muss, gab Asus noch nicht bekannt. Shin zeigte sich allerdings begeistert davon, dass der Anwender künftig nicht mehr wählen müsste. Durch die clevere Lösung sollen sowohl Apps aus dem Android Play Store als auch Microsofts Windows Store ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen.

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