Produkte
28.06.2011

Auch Drei führt Servicepauschale ein

Nach A1, UPC und Tele2 wird auch der österreichische Mobilfunker Drei in Zukunft eine Servicepauschale von 20 Euro pro Jahr verrechnen. Der Schritt wird mit dem Wegfall verschiedener anderer Gebühren erklärt, bestehende Verträge sollen nicht von der Änderung betroffen sein. Indessen haben auch Orange und T-Mobile die Einführung einer umstrittenen Servicepauschale nicht ausgeschlossen. Aktuell sei aber nichts derartiges geplant.

Drei wird in Zukunft bei Neuanmeldungen und Vertragsverlängerungen eine Servicepauschale von 20 Euro pro Jahr einheben. Das bestätigte Unternehmenssprecherin Maritheres Paul der futurezone. Auch Drei begründet den Schritt mit zusätzlichen Serviceleistungen. So soll in Zukunft etwa eine kostenlose Technik-Hotline zur Verfügung stehen und die Gebühren für das Sperren der SIM-Karte werden wegfallen. Darüber hinaus soll die USIM-Pauschale von zehn Euro pro Anmeldung gestrichen werden.

Laufende Verträge nicht betroffen
Bestehende Verträge sind von der Änderung nicht betroffen, die Pauschale wird erst bei Neuanmeldung, oder Vertragsverlängerung aktiv. Weitere Details der neuen Bedingungen will der Mobilfunker am Dienstag bekannt geben.

Viele Kunden zeigen sich aufgrund derartiger Servicepauschalen

, in mehreren Online-Foren machen User bereits ihrem Unmut Luft. So wird etwa empfohlen seinen Vertrag bei Drei noch am Montag zu verlängern, da die Tarife vermutlich bereits ab morgen gültig sein werden.

Orange und T-Mobile können nichts ausschließen
Von Seiten des Mobilfunkers Orange hieß es gegenüber der futurezone, dass das Thema derzeit evaluiert werde, jedoch nichts Konkretes in Planung sei. "Wichtig ist, dass eine derartige Gebühr auch einen Mehrwert für den Kunden bringen muss", so Orange-Sprecher Tom Tesch.

"Wir planen derzeit nicht, eine Servicepauschale einzuführen", heißt es von T-Mobile-Sprecherin Barbara Holzbauer zur futurezone. Ausschließen könne sie es für die Zukunft jedoch ebenfalls nicht.

Mehr zum Thema