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04.10.2010

Bankomat-Diebstähle: Banken überlegen weitere Sicherheitsmaßnahmen

Nach einer Seie von Bankomatdiebstählen wollen die Banken die Bodenverankerungen von Bankomaten verstärken.

Weitere Sicherungsmaßnahmen überlegen die Banken in Zusammenhang mit der Serie von Diebstählen mehrerer Geldautomaten. Details dazu waren am Montag allerdings kaum zu erfahren.

Am wichtigsten ist die Verankerung der Geräte im Boden. Es werde vor allem bei den niederösterreichischen Geldinstituten überlegt, wie die Automaten besser in den Foyers befestigt werden können.

Diskutiert wird auch, dass die Bankomaten mit Alarmpaketen bestückt werden sollen. Bei Erschütterungen explodieren diese, färben die Geldscheine ein und machen sie damit unbrauchbar. "Sie werden verstehen, dass wir über diese Details aber nicht groß reden werden", sagte dazu ein Sprecher der Raiffeisen Landesbank (RLB).

Ebenso wenig wollte man Informationen über technische Details der Automaten herausgeben. "Dann sollen wir vielleicht noch erklären, welcher Wagen zum Abtransport der Bankomaten notwendig ist", meinte ein Experte. Recherchen im Internet förderten zumindest zutage, dass ein Geldautomat mehrere hundert Kilogramm schwer ist. Das Produkt eines österreichischen Herstellers wiegt zum Beispiel in der leichtesten Version 670 Kilogramm.

Aus Ermittlerkreisen war unter der Hand zu erfahren, dass es auch wesentlich leichtere Modelle gibt. Klar ist aber, dass die Körperkraft eines Menschen ziemlich sicher nicht für den Abtransport ausreicht.

// APA//