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08.01.2014

Barilla entwickelt 3D-Drucker für Pasta

Barilla arbeitet bereits seit zwei Jahren an einem 3D-Drucker für Pasta für den Heimgebrauch. Der Konzern will vor allem mit den Zutaten-Cartridges Geld verdienen.

Der bekannte italienische Pasta-Hersteller Barilla arbeitet derzeit mit dem TNO Eindhoven an einem 3D-Drucker für Pasta. Dieser soll nicht etwa für die Massenfertigung von Pasta verwendet werden, sondern für den Heimgebrauch oder in Restaurants eingesetzt werden. Ähnlich wie beim Kaffee will Barilla neben dem 3D-Drucker selbst lediglich die Cartridges mit den Bestandteilen der Teigware verkaufen, der Benutzer kann sich dann Form und Größe selbst aussuchen, der 3D-Drucker stellt dann die Pasta her. Das Ziel des Unternehmens sei es, 15 bis 20 Stück Pasta in knapp zwei Minuten herzustellen.

Noch 2014 marktreif

Das TNO Eindhoven bestätigte, dass es bereits seit zwei Jahren gemeinsam mit Barilla an diesem Projekt arbeite. Zu Beginn habe der Druckvorgang noch zehnmal so lange gedauert. Einige Prototypen wurden bereits zu Testzwecken in Restaurants in Eindhoven installiert, Barilla hofft allerdings, noch 2014 den 3D-Drucker international anbieten zu können. Das TNO Eindhoven ist auf dem Bereich 3D-Druck von Essen kein Unbekannter. Das Team rund um Kjeld van Bommel arbeitet bereits seit längerer Zeit an einem 3D-Drucker, der aus einzelnen Komponenten binnen einer Minute eine fertige Mahlzeit drucken soll.

Die Idee, Pasta auszudrucken, ist aber nicht wirklich neu. Bernard Faucher, Chefkoch bei Google in Mountain View, sprach bereits 2012 von Experimenten mit 3D-gedruckter Pasta in der Google-Kantine.