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Revolution
06/11/2012

Crytek: "DLCs melken Kunden zu Tode"

Das herkömmliche Preismodell für Videospiele sei laut Crytek-CEO Cevat Yerli nicht mehr tragbar. Daher plant Crytek den Übergang zum Free To Play-Modell. Alle nun laufenden Projekte zu Vollpreistiteln, darunter auch Crysis 3, werden noch abgeschlossen, danach wolle man sich nur mehr Free To Play widmen.

Der deutsche Spieleentwickler Crytek plant laut eigenen Angaben den "Übergang zum Free to Play-Modell". In einem Interview mit dem Blog Videogamer.com sprach Crytek-CEO und Gründer Cevat Yerli davon, dass das bisherige Modell im Zusammenspiel mit DLCs (Downloadable Content) die "Kunden zu Tode melken würde" und er daher die Zukunft des Videospielmarktes eindeutig im Free To Play-Markt sieht.

Keine Vollpreisspiele mehr
Yerli zufolge werde Crytek nur mehr die bereits laufenden Projekte, unter anderem

, abschließen und sich dann voll und ganz dem Free To Play-Segment widmen. Dabei wolle man Yerli zufolge aus der Masse herausstechen und werde bei allen zukünftigen Projekten sogenannte Triple A-Standards anlegen, wie sie bereits bei Blockbustertiteln wie Crysis oder Call of Duty der Fall sind. Dabei scheue man sich auch nicht vor demetsprechend großen Budgets: bis zu 30 Millionen Dollar wolle man pro Spiel investieren, auch wenn dieses dann kostenlos auf dem Markt geworfen werde.

Warface steht in der Pipeline
"Ich glaube, dass diese neue Art von Videospielen die Landschaft des Marktes einfach komplett verändern muss, auch weil es derzeit das nutzerfreundlichste Modell ist.", sagte Yerli gegenüber Videogamer.com. Bislang wurde der erste Free To Play-Titel von Crytek,

, erst in Russland veröffentlicht und befindet sich in China in einer geschlossenen Beta-Phase. Derzeit ist noch unklar, wann der Titel auch in Europa und den USA veröffentlicht wird, Publisher wird jedoch das US-amerikanische Unternehmen Trion Worlds sein. Alle Spiele sollen über Cryteks Social Gaming Plattform GFACE miteinander verbunden sein.

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