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05/16/2019

Der Renault EZ-Pod ist ein selbstfahrendes Mini-Auto ohne Lenkrad

Der französische Hersteller stellt mit dem EZ-Pod ein Konzeptauto vor, das Personen und Güter über kurze Distanzen selbstfahrend transportieren soll.

Renault setzt mit seinem am Donnerstag präsentierten Konzeptauto EZ-Pod auf Mikromobilität. Das auf dem Renault Twizy basierende elektrisch betriebene Fahrzeug kommt ohne Lenkrad aus und soll zum Personen- und Gütertransport über kurze Distanzen genutzt werden. Platz bietet der Wagen für zwei Personen, die durch eine Öffnung in das Fahrzeug gelangen können. Im Innenraum des Fahrzeuges sind zwei Bildschirme angebracht, die Fahrgäste über die Routen informieren sollen.  

„Platooning“

Für den Transport größerer Personengruppen  soll das Fahrzeug ähnlich wie beim „Platooning“ von LKWs auch im Verband fahren können.

Von den Maßen dürfte der EZ-Pod weitgehend dem Twizy entsprechen, der rund 2,3 Meter lang, 1,2 Meter breit und 1,4 Meter hoch ist und knapp 500 Kilogramm wiegt. Die Geschwindigkeit wird von Renault nicht näher spezifiziert.

Gedacht ist das Fahrzeug aber offenbar für langsamere Fahrweisen. Eingesetzt werden soll es etwa in Flughäfen, Parkhäusern,  Einkaufszentren und Wohnhausanlagen,  heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Autonomes Fahren

Für das autonome Fahren wurde der EZ-Pod mit einer Kamera und einem Lidar-Detektor auf der Vorderseite ausgestattet, die den Bereich vor dem Fahrzeug erfassen sollen. Dazu kommen Lang- und Kurzdistanz-Radarsensoren. Am Dach sind zwei Antennen und ein GPS-Empfänger verbaut, für die Standortbestimmung und die Vernetzung mit anderen Fahrzeugen.

Daneben hat Renault auch eine für den Gütertransport optimierte Version angedacht, die ohne Sitze auskommt. Mit dem Fahrzeug will Renault auch neue Gebrauchsweisen autonomer Fahrzeuge ohne Steuerungselemente erproben.