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G.fast
02/15/2014

Deutsche Telekom testet schnellere Kupferleitungen

Die Technologie soll Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit pro Sekunde auf eine Distanz von 250 Metern erlauben. So sollen nicht überall Glasfaser-Leitungen erforderlich sein.

Die Deutsche Telekom hofft, dank einer neuen Technologie ohne den Umstieg auf Glasfaser-Leitungen auf den letzten Metern zum Kunden auszukommen. Der Konzern wolle in diesem Jahr Feldversuche mit der Technik „G.fast“ starten, berichtete die „Wirtschaftswoche“ vorab am Wochenende. Die Technologie soll auch mit Kupferleitungen Übertragungsgeschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde auf einer Entfernung von bis zu 250 Metern erlauben. An dem Standard dafür wird allerdings noch gearbeitet.

Derzeit maximal 100 Mbit/s

„G.fast wird für die Telekom ein wichtige Technologie zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn der „WirtschaftsWoche“. Mit bisherigen Verfahren ist bei Kupferleitungen bei 100 Megabit pro Sekunde Schluss. Die Telekommunikations-Anbieter bauen derzeit die Netze unter anderem für Videodienste in sehr hoher Qualität aus. Konkurrenten der Telekom verlegen eigene Glasfaser-Leitungen direkt bis zu den Kunden, um nicht Anschlüsse bei dem Bonner Konzern mieten zu müssen.

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