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Geräte-Serie
12/16/2010

Die Klassengesellschaft der Digitalkameras

Bei Digicams gibt es fast schon mehr Geräteklassen als Nutzertypen. Warum eine Bridge-Cam nicht mehr das Bindeglied zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflex ist und warum eine Hybridcam mehr Spagat als eierlegende Wollmilchsau ist, wird im zweiten Teil der FUTUREZONE-Geräte-Serie geklärt.

von Gregor Gruber

Es gibt Geschenke, bei denen man mehr falsch als richtig machen kann - wie etwa Kleidung: zu groß, zu klein, die falsche Farbe, zu günstig, von einer Marke die gerade out ist oder ein Schnitt, der die Figur nachteilig betont. Ähnlich ist es bei Digitalkameras: Zu klein für die großen Finger, zu klotzig für die Handtasche, zu kompliziert zu bedienen oder nicht für den Außeneinsatz geeignet. Als Orientierungshilfe haben die Hersteller ihre Geräte in Klassen eingeteilt. Nur gibt es schon so viele Kategorien und Sub-Einteilungen, dass die vermeintliche Hilfe zur Orientierungslosigkeit des Kunden beiträgt. Die FUTUREZONE versucht sich als Wegweiser durch das Kategorien-Chaos.

Digicam

Die Digicam, eine saloppe Bezeichnung für eine kompakte Digitalkamera, lässt sich in mehrere Klassen einteilen: Kompakt, Outdoor, Luxus und Bridge. Die kompakte Digicam ist der weit verbreitete Klassiker: Klein genug für die Hosentasche, einfach zu bedienen und in allen erdenklichen Farb- und Formvariationen erhältlich. Ist das Gehäuse in vermeintlichen Trendfarben wie Perlweiß, Champagner oder Lila gehalten, wird auch gerne von einer Designer-Cam gesprochen.
Die Anzahl der Megapixel sollten die Kaufentscheidung nicht beeinflussen: Unter acht Megapixel gibt es ohnehin keine aktuellen Modelle und das ist bereits mehr als ausreichend für nicht kommerzielle Zwecke. Für die Bildqualität tun die Megapixel wenig Gutes: Je höher die Pixeldichte am Sensor, desto höher die Anfälligkeit für Bildfehler, wie etwa Bildrauschen. Um das zu vermeiden, setzen Hersteller wie Sony, Canon und Nikon bei einigen Modellen auf weniger Megapixel (meist zehn) und verbesserte Sensoren mit Hintergrundbeleuchtung ("Backlight Sensor")

Sonderfall Touchscreens: Eine Kamera ist kein Smartphone. Dementsprechend unnötig und oft auch nicht wirklich durchdacht ist die Bedienung einer Kamera per Touchscreen. Noch dazu verschmiert man damit das Display und da bei einer Digicam üblicherweise per Bildschirm das Motiv anvisiert wird, nimmt man sich damit selbst die Sicht. Sollte man mit einer Touchscreen-Digicam liebäugeln, ist unbedingt der Gang ins Geschäft empfohlen, um dort das Gerät und die Menüführung auszuprobieren. Hier ist es besser, sich einmal den Weihnachtsstress aussetzen, als zwei Jahre lang über eine unausgereifte Bedienoberfläche zu ärgern.

Einige Digicams haben ein eingebautes GPS-Modul, um Fotos automatisch mit Geodaten zu versehen (Geo Tagging"). Dabei ist zu beachten, dass die GPS-Module in den Kameras eine ähnlich eingeschränkte Leistung wie jene in Smartphones haben: Es gibt nicht immer einen Empfang. Besonders in engen Gassen von Städten mit hohen Häusern geht das Signal öfters verloren. Etwas besser funktioniert dies mit externen GPS-Modulen. Dabei wird vor dem Fototrip die Zeit des Moduls mithilfe eines Computers mit der der Kamera synchronisiert. Nach dem Fotografieren, beim Überspielen der Fotos auf den PC, verknüpft dann eine Software die Bilder mit den Geodaten. Das ist zwar umständlich, hat aber den Vorteil, dass das GPS-Modul auch für andere Kameras verwendet werden kann.

Fazit Kompakte Digicams: Geräte dieser Klasse eignen sich für Gelegenheits-Fotografen, solche, die ihre Kamera gerne immer dabei haben und Knipsende, denen das Aussehen der Kamera wichtiger als die Bildqualität ist. Bei gutem Licht schauen die Fotos auch entsprechend gut aus, allerdings ist dies auch schon bei besseren Smartphones der Fall. Auch der Party-Schnappschuss ist möglich, allerdings wird der Blitz mit hoher Wahrscheinlichkeit jegliche Farbe aus dem eigentlich vom Alkohol erröteten Gesicht der angeheiterten Fotomotive nehmen.

Outdoor-Cam

Outdoor-Cams sind die toughen Brüder der Digicams. Die Geräte sind stoß- und frostfest und, je nach Modell, bis zu zehn Meter wasserdicht. Technisch sind sie mit den kompakten Digicams meist gleichwertig. Einige Hersteller verzichten allerdings auf sonst übliche Extras, wie etwa die HD-Videoaufnahme. Wichtig ist vor dem Kauf die Daten der Outdoor-Cam genau anzusehen. Einige sind nur bis zu drei Meter wasserdicht - ein Sprung ins Taucherbecken könnte also schon das nasse Grab für die Cam bedeuten.

Fazit Outdoor-Cams: Diese Klasse ist für die Sportfreaks gedacht, die ihre Schnorchel-Ausflüge oder Rafting-Trips fotografisch festhalten wollen und solche, die gerne Sportfreaks wären. Denn aufgrund des Designs fallen viele Outdoor-Cams sofort auf. Hat man dann allerdings keinen durchtrainierten Body vorzuweisen oder keine spannende Freeclimbing-Geschichte zu erzählen, wenn man gefragt wird wozu man dieser Art Kamera überhaupt braucht, wird die Situation schnell peinlich.

Zudem sollte man sich fragen, ob für die ein oder zwei Urlaubsreisen im Jahr wirklich eine robuste Outdoor-Cam benötigt wird. Passt man auf seine normale Digicam auf, lässt sie also etwa am Strand in der Tasche im Schatten bis fotografiert wird oder trägt sie beim Skifahren körpernahe im Skianzug, wird auch sie die Strapazen überstehen.


Luxus-Digicam

Bis vor etwa zwei Jahren war diese Kategorie recht dünn besiedelt, dieses Jahr sind zu Canon, Leica, Sigma und Ricoh die Hersteller Samsung, Panasonic und Nikon mit Geräten in diese Klasse eingestiegen. Die Luxus-Digicams tragen ihren Namen aufgrund des hohen Preises - die meisten Modelle dieser Klasse sind erst ab 450 Euro erhältlich. Ihren zweiten Namen, Profi-Digicam, tragen sie, weil meist höherwertige Komponenten verbaut sind. So haben die Profi-Cams Objektive mit weniger optischen Zoom, was für eine bessere Bildqualität sorgen soll. Einige Modelle, wie von Leica, Ricoh und Sigma, verzichten sogar völlig auf einen optischen Zoom und setzen auf eine Fixbrennweite. Die Objekte haben zudem meist bessere Blendenwerte als normale Digicams. Samsungs "EX1" hat etwa einen Wert von F1,8. Je niedriger diese Zahl ist, desto weiter kann die Blende beim Fotografieren geöffnet werden. Die wird benötigt, wenn mit Tiefenschärfe/Tiefenunschärfe gearbeitet wird und bei schlechten Lichtverhältnissen: Denn, je weiter die Blende geöffnet ist, desto mehr Licht dringt durch das Objektiv auf den Sensor.

Die Luxus-Digicams sind zudem oft mit mehr Tasten als bei einer kompakten Digicam üblich ausgestattet. Das ist notwendig, damit die Funktionen der Kamera bedient werden können, ohne über das Display in ein Untermenü navigieren zu müssen. Weitere Funktionen ähneln derer einer Spiegelreflexkamera, wie etwa die Möglichkeit Fotos im RAW-Format aufzuzeichnen und Aufsteckblitze anzustecken.

Fazit Luxus-Digicams: Für Umsteiger von einer normalen Digicam auf ein Modell dieser Klasse sind die Luxus-Digicams nicht geeignet: Man sollte schon etwas Fotografie-Erfahrung haben, um die Möglichkeiten der Kamera nutzen zu können. Deshalb richtet sich diese Kategorie am ehesten an Fotografen, die ein kleineres und leichteres Zweitgerät zu ihrer Spiegelreflexkamera suchen, sich aber nicht von den wenigen Möglichkeiten einer kompakten Digicam einschränken lassen wollen.


Bridge-Cam

Bridge-Cams galten einst als der Brückenschlag zwischen Digicam und Spiegelreflexkamera, daher auch der Name. Dabei handelt es sich aber lediglich um Digicams mit einem großen, optischen Zoom. Aktuelle Bridge Cams haben einen bis zu 35-fachen optischen Zoom. Da das große Objektiv auch irgendwo verstaut werden muss, sind Bridge-Cams meist etwas größer als kompakte Digicams und erinnern in ihrem Aussehen an geschrumpfte Spiegelreflexkameras. Diese Bauform ist allerdings nicht immer optimal - besonders mit großen Händen kann es leicht passieren, das man mit den Knöcheln der rechten Hand am Objektiv streift.

Fazit Bridge-Cams: Es gibt einige, wenige Foto-Aktivitäten, die einen großen Zoom erfordern, wie etwa Tierfotografie, Sportfotografie und Voyeurismus. Bei den meisten anderen Motiven kann man einfach etwas näher herangehen. Dann reicht auch eine normale Digicam - aktuelle Modelle haben meistens ohnehin schon einen 5- bis 10-fach Zoom. Zudem gilt: je höher der Zoom, desto größer die Chance das Bild zu verwackeln. Eingebaute Bildstabilisatoren helfen zwar, fotografiert man jedoch in der Dämmerung oder bei anderen, dunklen Situationen im hohen Zoom-Bereich, sollte die Bridge-Cam auf einem Stativ montiert oder anderweitig abgestützt werden.


Hybrid-Kamera

Hybrid- oder Systemkameras sind das echte Bindeglied zwischen Digicam und Spiegelreflexkamera. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Digicam, die kein fixes, sondern ein Wechselobjektiv hat. Einen optischen Sucher wie bei der Spiegelreflexkamera gibt es nicht: Das Motiv wird durch einen elektronischen Sucher (Mini-Bildschirm) oder wie bei einer Digicam über das Display anvisiert. Ist der elektronische Sucher dabei, ist er ein guter Notfall-Plan, um auch noch fotografieren zu können, wenn die Sonne so stark scheint, dass am normalen Display nichts mehr erkennbar ist. Einen Extra-Kauf sind die bis zu 230 Euro-teuren Teile aber nicht wert, da Lichtverhältnisse und Farbe des Motivs noch unkorrekter als am großen Bildschirm angezeigt werden. Die Sensoren bei Hybrid-Cams sind etwas größer als bei Digicams, aber kleiner als bei Spiegelreflexkameras. Der größere Sensor ermöglicht eine höhere Megapixel-Anzahl, bei gleichzeitig weniger Bildfehlern.

Beim Design von Hybrid-Cams gibt es zwei Ansätze: Entweder sehen sie ähnlich wie Bridge-Cams aus oder wie Digicams mit einem viel zu großen Objektiv. Ob das einem zusagt, ist natürlich Geschmackssache. Entscheidet man sich für den Digicam-Look, muss man mit einer Kopflastigkeit des Geräts rechnen, da einige Objektive schwerer als andere sind. Hosentaschen-tauglich sind beide Varianten nicht, es sei denn es wird ein besonders flaches "Pancake"-Objektiv verwendet - oder man trägt Cargohosen.

Preisfrage: Der Preis einer Hybrid-Cam kann im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera verführerisch geringer sein. Doch bei diesen Sets ist meist nur ein Objektiv mit einem geringen, optischen Zoom dabei. Ein 18-55mm-Objektiv einer Hybrid-Cam entspricht etwa einem 3-fach optischen Zoom. Zusätzliche Objektive können, je nach Hersteller, bis zu 800 Euro kosten. Außerdem ist die Auswahl an passenden Objektiven noch gering. Zwar können mit einem Adapter Objektive von Spiegelreflexkameras montiert werden - dies sind aber größer und schwerer als die Hybrid-Cam-Objektive.

Fazit Hybrid-Cams: Würde man den Chauvinisten raushängen lassen wollen, könnte man Hybrid-Cams als "Frauengeräte" bezeichnen. Allerdings gibt es auch viele Männer, die vor der vermeintlich komplizierten Bedienung einer Spiegelreflexkamera zurückschrecken oder denen die Spiegelreflex zu groß und schwer ist.

Hybrid-Cams haben technisch das Potenzial um kreativ-fotografisch tätig zu werden. Nimmt man allerdings das günstigste Set und investiert nicht in zusätzliche Objektive, hat man nur eine etwas größere Digicam mit einer besseren Bildqualität.

Spiegelreflexkamera

Digitale Spiegelreflexkameras, kurz DSLR (Digital Single-Lens Reflex) sind die Königsklasse der digitalen Fotografie. Auch hier gibt es Unterkategorien, die sich durch ihren Preis und Funktionsumfang definieren. Eine offizielle Einteilung, auf die sich die Hersteller geeignet haben, gibt es nicht, weshalb die folgenden Begriffe als Orientierungshilfe zu sehen sind: Einsteiger (bis 900 Euro), Fortgeschrittene (900 bis 1500 Euro), Semi-Profi (1500 bis 3000 Euro) und Profi (ab 3000 Euro).

Die Preisunterschiede ergeben sich unter anderem durch die Megapixel der Sensoren, der Größe der Sensoren (Vollformat-Sensor-DSLRs ab 2000 Euro), der Bauweise des Gehäuses (Material, abgedichtet gegen Staub- und Schmutz), der Lichtempfindlichkeit des Sensors (maximaler ISO-Wert), Anzahl der Messpunkte und der Geschwindigkeit der Kamera (maximale Anzahl Bilder pro Sekunde). Dazu kommen noch Sonderausstattungen wie ein doppelter Speicherkarten-Slot, HD-Videoaufnahme oder eine HDR-Automatik. Eine Sensor-Reinigungsfunktion und Live View gehören bei aktuellen Modellen zur Standardausstattung.

Technik: Das technische Prinzip ist aber bei allen gleich: Der optische Sucher leitet den Blick des Fotografen mit einem Spiegelsystem durch das Objektiv. So sieht man genau den Bildausschnitt, der beim Fotografieren als digitales Bild auf der Speicherkarte abgelegt wird. Eine Vorschau, wie das Foto mit der aktuellen Belichtungs-, Blenden- und Zeiteinstellung aussieht, kann der optische Sucher natürlich nicht bieten, wie es beim Display einiger Digicams oder elektronischen Suchern der Fall ist. Das ist für DSLR-Neulinge vielleicht ungewohnt, das "Shoot-Check-Adjust-Shoot again"-Prinzip geht aber schon nach kurzer Zeit mit einer DSLR schnell in Fleisch und Blut über.

Zwar kann das Motiv auch wie bei einer Digicam über das Display anvisiert werden ("Live View"), dabei funktioniert aber aus technischen Gründen der Autofokus langsamer und weniger präzise. Und wer per Display fotografieren will, sollte sowieso zu Digi- oder Hybrid-Cam greifen. Einzige Ausnahme ist Sonys DSLR A33 und A55. Diese haben einen halbdurchlässigen Spiegel, weshalb im Live-View-Modus schneller fokussiert werden kann. Zudem ist ein kontinuierlicher Autofokus bei Videoaufnahmen möglich, was andere DSLRs nicht beherrschen: Bei denen muss die Schärfe während des Filmens manuell nachgestellt werden.

Fazit DSLRs: Will man regelmäßig fotografieren oder mit Motiven experimentieren, ist die Spiegelreflexkamera die beste Wahl. Hat man nicht die Zeit oder Nerven, sich mit dem Gerät auseinanderzusetzen und die verschiedenen Modi der Kamera und Prinzipien der Fotografie zu erlernen, greift man besser zur Digi- oder Hybrid-Cam. Wenn bei der DSLR der Automatik-Modus verwendet wird, wurde eindeutig die falsche Geräte-Kategorie gewählt.

Ist die Entscheidung für eine Spiegelreflexkamera gefallen, ist die Wahl des Modells die nächste Qual. Jeder Hersteller hat Stärken und Schwächen in seinen Geräten, keine DSLR ist perfekt.

Ein Schnäppchen ist der Start in die DSLR-Welt nicht: Für ein aktuelles Einsteiger-Modell sollte man mit 700 Euro rechnen. Für knappe Budgets gibt es auch ältere und schwächer ausgestattete DSLR-Sets ab 350 Euro. Da sollte man sich aber vorher die Frage stellen, ob man lieber etwas länger für eine neue Kamera spart. Ansonsten könnte man ein Modell erwischen, das aufgrund seiner Funktionsarmut mehr an eine Digicam als an eine Spiegelreflexkamera erinnert.

Als Orientierungshilfe hier die Modelle, die sich in den FUTUREZONE-Tests bewährt haben (Preise von Preisvergleichsportal):

- Einsteiger: Canon EOS 550D (ab 700 Euro)
- Fortgeschrittene: Nikon D7000 (ab 1100 Euro)
- Semi-Profi: Canon 5D Mark II (ab 1850 Euro)

Ist das bevorzugte Modell einmal gefunden, stellt sich die Frage des Objektiv-Sets. Der Brennweiten-Bereich von etwa 28mm bis 105mm sollte abgedeckt werden (mit einem oder zwei Objektiven), alles was zusätzlich unter den 28mm und über den 105mm ist, ist zu begrüßen.

Mehr zum Thema:

Teil 1: Flat-TVs: Viele Extras, wenig Sinnvolles

(Gregor Gruber)

Beispiel kompakte Digicam/Designer-Cam (Olympus FE-5050 Gold)

Vorteile Digicams:
* Design
* Farbvielfalt
* Kompakte Größe
* Meist einfach zu bedienen
* Günstig (ab 79 Euro)
* Nehmen Videos oft schon in HD auf

Nachteile:
* Mäßige Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen (Nacht, schummriges Licht)
* Blitz meistens nicht zu gebrauchen, wenn man gute Bilder erzielen will
* Einige Modelle sind zu simpel für erfahrene Fotografen (kein manueller Modus, keine RAW-Aufnahmen)


Vorteile Outdoor-Cams:
* Gut geeignet für die ersten Fotoversuche des Nachwuchses, da Stürze und Schokoeis-verschmierte Finger dem Gerät nichts anhaben
* Günstige Methode, um Unterwasser-Videos, etwa beim Schnorcheln, aufzunehmen

Nachteile:
* Das Design ist meist nicht alltagstauglich, weil es auf künstlich-sportlich getrimmt ist
* Oft ist der Funktionsumfang etwas geringer als bei einer normalen Digicam
* Optischer Zoom aufgrund der Bauweise oft geringer als bei normaler Digicam

Profi/Luxus-Digicam Nikon P7000


Vorteile Luxus-Digicams:
* Etwas bessere Bildqualität als bei Digicams
* Viele Funktionen
* Viele Knöpfe zum Einstellen der vielen Funktionen
* Blitzschuh für Ansteckblitze oder elektronische Sucher

Nachteile:
* Teuer
* Etwas größer und klobiger als kompakte Digicams
* Meist geringerer, optischer Zoom

Bridge-Cam Panasonic FZ100


Vorteile Bridge-Cams:
* Viel Zoom
* Oft mehr Modi als eine normale Digicam
* Einige Modelle mit Blitzschuh für Ansteckblitz

Nachteile:
* Größer als kompakte Digicams
* Teurer als normale Digicams

Hybrid-Cam Sony NEX-5 (Digicam-Design)

Hybrid-Cam Panasonic G2 (Spiegelreflexkamera-Design)


Vorteile Hybrid-Cams:
* So einfach zu bedienen wie eine Digicam
* Objektive können gewechselt werden
* Leichter und kleiner als eine Spiegelreflexkamera
* Tendenziell bessere Bildqualität als bei Digicam

Nachteile:
* Objektiv-Auswahl beschränkt
* Zusatz-Objektive oft teuer
* Viele Modelle liegen weniger stabil in der Hand als Spiegelreflexkameras

Einsteiger-DSLR Canon EOS 550D

DSLR für Fortgeschrittene Nikon D7000 mit optionalen Batterie-Griff für mehr Akkuleistung


Vorteile DSLR:
* Große Auswahl an Objektiven
* Beste Bildqualität aller Klassen
* HD-Aufnahmen sehen dank größerem Sensor besser aus
* Die meisten kreativen Möglichkeiten

Nachteile:
* Groß und schwer
* Teuer
* Man muss Zeit investieren, um alle Möglichkeiten eine DSLR auszuschöpfen