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Mobilfunk

Drei schließt 3G-Netzzusammenführung endgültig ab

Die aufgrund der Fusion von Drei und Orange aufgetretenen Netzprobleme sollten nun endgültig aus der Welt geschafft sein. Zumindest eine gewichtige Ausrede hat Netzbetreiber Drei nun nicht mehr. Denn wie der Mobilfunker gegenüber der futurezone bestätigte, wurden mit Wien nun in der letzten verbleibenden Region die 3G-Netze vollständig zusammengeführt. „Orange-Kunden haben ab nun eine 25 Prozent höhere 3G-Abdeckung“, sagt Drei-Sprecher Tom Tesch.

Bessere Netzqualität erwartet

Bei Drei geht man davon aus, dass der Abschluss der Zusammenführung nun zu besseren Kundenerfahrungen führen werde. Schon in den vergangenen Wochen seien die Beschwerdefälle wegen schlechter Netzqualität spürbar zurückgegangen, Einzelfälle nehme man aber weiterhin Ernst und versuche, mit Kunden eine Lösung zu finden. In vielen Fällen könnten Serviceprobleme auch über ein Software-Update des jeweiligen Handys behoben werden.

Laut Drei finden auch nach Ende der Zusammenlegung weitere Optimierungen statt, zudem soll das Netz im 2G-, 3G- und 4G-Bereich ausgebaut werden. Eine 50-prozentige LTE-Abdeckung bis Ende des Jahres ist das Ziel.

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