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27.12.2017

E-Autos: 56 Prozent mehr Reichweite in sechs Jahren

Die durchschnittliche Reichweite von Elektroautos ist in den letzten sechs Jahren massiv gestiegen, wie das US-Energieministerium ausgerechnet hat.

Fehlende Reichweite ist nach wie vor einer der größten Kritikpunkte an Elektroautos. Die mit einer Ladung maximal zurücklegbare Strecke ist gleichzeitig auch eines der wichtigsten Kaufkriterien bei den elektrisch betriebenen PKWs und somit ein Schlüsselelement für die künftige Verbreitung.

Das Energieministerium der Vereinigten Staaten hat nun laut einem Bericht bei Electrek Daten über die Reichweitensteigerung von E-Autos, die in den USA auf dem Markt sind, zusammengetragen. 2011 lag die durchschnittliche Reichweite bei 117 Kilometer, 2017 lag sie bereits bei 183 Kilometer. Das entspricht einer Steigerung von 56 Prozent.

Einer der Haupttreiber in Sachen Reichweite war Elon Musks Tesla. Das Model S (75D) kommt laut einem Test der US-Umweltschutzbehörde EPA auf eine Reichweite von 426 Kilometer. Auch die Konkurrenz hat zuletzt nicht geschlafen: Der Chevrolet Bolt erreicht laut der EPA immerhin 383 Kilometer. Auf Platz drei der aktuellen Rangliste liegt der Opel Amera-e mit 351 Kilometer.