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08.10.2014

Epson und Toshiba machen Google Glass Konkurrenz

Auf der Elektronikmesse CEATEC haben die beiden japanischen Konzerne ihre Gegenentwürfe zu Google Glass vorgestellt. Vollglas lautet die Devise.

Toshiba und Epson haben auf der CEATEC ihre Datenbrillen präsentiert, die sich technisch erheblich von dem Google-Entwurf unterscheiden. Während die ursprüngliche Google Glass im Kern aus einem kleinen Display am oberen Brillenrand besteht, setzen die Japaner auf Vollglas-Brillen, die das gesamte Blickfeld des Anwenders einnehmen. Google hat allerdings bereits ebenfalls andere Brillengestelle vorgestellt.

JAPAN TECHNOLOGY CEATEC

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Name bei Google angelehnt

Toshiba Glass“ soll vor allem Geschäftskunden ansprechen. So könne man sich gut einen Einsatz im Krankenhaus, auf Baustellen oder bei der Polizei vorstellen, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch der in Chiba. Bei der Toshiba-Brille handelt es sich noch um einen Prototypen. So bezieht die Brille Strom und Daten über ein USB-Kabel, das an ein Smartphone oder Tablet-Computer angeschlossen wird. Neben der Datenbrille hatte der Konzern zuvor eine Roboter-Frau mit menschlichen Gesichtszügen präsentiert.

Epson bietet dagegen mit seiner Moverio BT-200 schon ein Nachfolgemodell zu einer ersten Datenbrille an. Auch hier sollen Profianwendungen im Vordergrund stehen. Epson-Datenbrillen kommen unter anderem am UniversitätsSpital Zürich zum Einsatz. Patienten erhalten dort im Computertomographen ihre eigenen Atemzüge über die Datenbrille dargestellt, um störende Einflüsse der Atembewegungen zu minimieren.