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03/15/2019

Erste Berichte: So fährt es sich im Tesla Model Y

Der Elektro-SUV sei dem Model 3 so stark nachempfunden, dass sogar Verwechslungsgefahr bestünde.

Am Donnerstagabend Ortszeit hat Tesla in Los Angeles sein neues Elektro-SUV Model Y vorgestellt. Das Auto, das auf dem bislang günstigsten Tesla-Elektroauto Model 3 basiert, konnte im Rahmen der Präsentation auch von Journalisten ausprobiert werden, allerdings nur als Mitfahrer. Ihre Erfahrungen beschreiben sie in mehreren Artikeln.

So berichtet etwa Roberto Baldwin von Engadget, dass Mitfahren in dem Auto durchwegs Spaß mache. Es handle sich um einen klein anmutenden SUV mit den Fahreigenschaften des Model 3.

Die Beschleunigung fühlt sich laut Baldwin gut, aber nicht extrem stark an. Im Inneren sei das Auto sehr stark dem Model 3 nachempfunden, mit ein paar kleineren Änderungen. Die wohl auffälligste sei, dass der Touchscreen in der Mitte horizontal statt vertikal angebracht ist.

Verwechslungsgefahr

Die Ähnlichkeit zum Model 3 bestätigt auch Chris Davies von Slashgear. Von außen sei es sogar möglich, das Model Y mit dem Model 3 zu verwechseln, obwohl es höher ist. Im Inneren merke man vor allem, dass man höher sitzt.

Bei den Sitzen selbst handelt es sich um die gleichen wie im Model 3. Unterschiede sind jedoch in der zusätzlichen, letzten Reihe auszumachen. Davies beschreibt sie als „eng“, man würde wohl am ehesten Kinder dorthin setzen.

„Tesla-typisch“

Auch Simon Alvarez von Teslarati nahm in dem neuen Elektroauto Platz. Er beschreibt die Fahrt als „Tesla-typisch“, ruhig und sanft. Das Auto verhalte sich so, wie man es vom Model 3 kennt. Die typische „Tesla-Beschleunigung“ sei ebenfalls merkbar.

Als besonders auffällig streicht er das Glasdach hervor, das durch die Bauweise des Autos noch besser zur Geltung käme als beim Model 3. Insgesamt erlebe er das Auto so, wie es sich die Tesla-Community erwartet hatte: Ohne den großen Wow-Effekt, aber solide.

Reichweite und Preis

Der Tesla Model Y erscheint in vier Varianten mit einer Reichweite von bis zu 480 Kilometer. Das günstigste Modell wird erst ab 2022 angeboten, die drei teureren kosten in Österreich 55.000, 59.000 und 67.000 Euro. Europäische Kunden müssen sich auch etwas länger gedulden. Auf der Webseite heißt es, dass die Produktion für Europa erst Anfang 2021 anlaufen werde.