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Patent
07/25/2012

Facebook-CEO Zuckerberg erhält erstes Patent

Das bereits 2006 beantragte Patent behandelt die Verwendung von Privatsphäre-Einstellungen, um gewisse Informationen vor unerwünschten Personen zu verstecken. Das ursprünglich zu weit gefasste Patent wurde nach einer neuerlichen Prüfung nun anerkannt.

Der Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat mit dem Facebook-Börsengang ein wirklich turbulentes Jahr hinter sich. Doch ein vom US-Patentamt gewährter Patentantrag könnte für einen Lichtblick sorgen. Denn das eigentlich als "zu offensichtlich" abgelehnte Patent auf die Verknüpfung von Privatsphäre-Einstellungen mit der Anzeige von Profilinformationen wurde nach einer neuerlichen Prüfung nun doch bewilligt. Das 2006 eingereichte Patent auf die "Dynamische Generierung einer Privatsphäre-Zusammenfassung" ist somit das erste Patent von Mark Zuckerberg.

Weitreichende Folgen möglich
Neben Zuckerberg ist auch der ehemalige Chief Privacy Officer von Facebook, Chris Kelly, als Erfinder gelistet. Das Patent beschreibt im Grunde genommen wie Privatsphäre-Einstellungen verwendet werden können, um Informationen nur einer gewissen Gruppe von Personen zugänglich zu machen. Vom Patent mit der Nummer 8,225,376 wären somit nahezu alle Sozialen Netzwerke betroffen, die ähnliche Einstellmöglichkeiten bieten.

Genügend Patente im Arsenal
Aber auch ohne Zuckerbergs Patent besitzt Facebook ein beachtliches Portfolio an Patenten, die vor möglichen Angriffen durch Konkurrenten schützen sollen. Allein von AOL wurden mehr als 500 Patente erworben. Erst vor kurzem konnte Facebook eine Klage von Yahoo außergerichtlich beilegen, in der der Internetkonzern Facebook vorwarf, gegen mehrere Patente zu verstoßen.

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