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02.07.2012

Firefox OS gewinnt neue Unterstützer

Das Mozilla-Betriebssystem "Boot to Gecko" hat einen neuen Namen: Firefox OS. Neben der Telefonica und der Deutschen Telekom sind zahlreiche weitere Mobilfunkanbieter an Bord, ZTE und Alcatel werden 2013 die ersten Geräte bauen.

Das Smartphone-Betriebssystem von Mozilla wird Firefox OS heißen. Das gab Mozilla im offiziellen Blog bekannt. Bisher war das Projekt lediglich als "Boot to Gecko"-Projekt bekannt und konnte unter anderem die spanische Telefonica als Partner gewinnen. Mittlerweile zählen auch weitere Mobilfunkkonzerne wie die Deutsche Telekom, Etisalat, Smart, Sprint, Telecom Italia und Telenor zu den prominenten Unterstützern, die Geräte mit dem Smartphone-Betriebssystem anbieten wollen und dementsprechend auch die Entwicklung fördern.

Alle Apps auf Basis von HTML5
Mit Alcatel und ZTE wurden auch die ersten Hersteller von Smartphones mit Firefox OS bekannt. Die Geräte sollen auf einen Qualcomm-Prozessor (Snapdragon) setzen und erstmals 2013 in Brasilien über die Telefonica-Marke Vivo verkauft werden. Nähere Details zu den Geräten wurden nicht bekannt gegeben, die Funktionen der Smartphones sollen allerdings alle als HTML5-Applikation genutzt werden. Dazu zählen neben der Kamera-App auch simple Funktionen wie Telefonieren und SMS schreiben. Mozilla möchte mit Firefox OS vor allem in den Markt für günstige Smartphones eindringen und durch den offenen Aufbau des Betriebssystems günstige Geräte anbieten können.

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