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CES Ford plant Plattform für Robotertaxis und Fahrdienste.

Jim Hackett, CEO von Ford bei der CES-Präsentation
Jim Hackett, CEO von Ford bei der CES-Präsentation - Foto: REUTERS/RICK WILKING
Der US-Autokonzern richtet eine Plattform ein, die verschiedene Robotertaxis, Fahrdienste sowie öffentlichen Nahverkehr und die Infrastruktur der Städte verknüpfen soll.

Ford will damit seine Zukunft durch eine Schlüsselrolle bei der Neugestaltung der Mobilität sichern. Die Plattform binde auch Navigations- und Bezahldienste ein und stehe anderen Herstellern offen, betonte Fords Mobilität-Chefin Marcy Klevorn am Dienstag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas.

Zusammen mit der Einführung selbstfahrender Autos müssten auch die Städte bewusst umgestaltet werden, sagte Ford-Chef Jim Hackett. Das Auto habe zwar die Gesellschaft verändert, aber das habe seinen Preis gehabt. „Autostraßen haben die Straßen zum Leben verdrängt.“ Ford wolle den technologischen Wandel nutzen, um wieder eine „lebendige Straße“ zurückzubringen. „Das ist kein Traum.“

Erstmals seit einem Jahrhundert gebe es in dem Geschäft eine Technologie, die das Bestehende nicht nur verbessern, sondern komplett umkrempeln könne. Und die Branche könne sich nicht mehr wie bisher nur auf das Auto selbst beschränken. „Wir fangen erst an, zu begreifen, was die Technologie ermöglichen wird.“ Ford wolle diesen Wandel mit anführen.

(dpa) Erstellt am 09.01.2018, 19:46

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