Nikon D600

© Gregor Gruber

Photokina
09/21/2012

Hands-On mit Nikons Vollformat-DSLR D600

Schon kurz vor der alle zwei Jahre statt findenden Photokina in Köln hat Nikon die D600 vorgestellt. Die futurezone konnte die digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor in einem Hands-On ausprobieren.

von Gregor Gruber

Schon am ersten Messetag, gerade einmal eine halbe Stunde nach der Eröffnung, bildete sich bereits eine dichte Menschentraube am Stand von Nikon. Zusammen mit der Canon 6D ist die Nikon D600 die Kamera auf der Photokina, die am meisten das Interesse der Besucher weckt. Die futurezone hat ein Hands-On mit der vielversprechenden DSLR mit Vollformat-Sensor gemacht.

Das Gehäuse ist in gewohnter Nikon-Qualität. Die Kamera ist robust, wiegt aber mit Speicherkarte und Akku um 80 Gramm mehr als das direkte Konkurrenzmodell Canon 6D. Dafür ist aber auch wieder einmal der Griff bei Nikon besser. Die D600 hält sich dadurch auch mit großen Händen ohne Akkugriff sehr gut und fühlt sich auch besser ausbalanciert als die Canon 6D an. Ein Akkugriff wird es natürlich trotzdem geben. Dieser ist nicht kompatibel zu anderen Nikon-DSLRs. Wie bei der Nikon D800 wird er nicht über das Akkufach der Kamera angesteckt, sondern über einen eigenen Stecker. So kann die D600 insgesamt von drei Akkus mit Strom versorgt werden.

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Tastenlayout der D7000
Ein fix eingebautes WLAN- und GPS-Modul kann die Nikon D600 nicht bieten, dafür ist aber ein ausklappbarer Blitz über dem Sucher verbaut. Das Moduswahlrad links oben entspricht in etwa dem der Nikon D7000 und nicht dem von Nikons teurerer Vollformat-DSLR D800. Das obere Einstellrad hat im Gegensatz zur D7000 einen Sperrknopf, der verhindert, dass das Rad unabsichtlich gedreht und so der Modus verstellt wird. Die Vier-Wege-Taste an der Rückseite fühlt sich weniger schwammig als bei der Canon 6D an.

Ebenfalls von der D7000 bekannt sind die FN- und Abblendtaste an der Vorderseite neben dem Objektiv. Beide können mit verschiedenen Funktionen belegt werden. Die Auswahl an Funktionen ist deutlich größer als bei Canons 6D. Nicht ganz so gut wie bei der 6D ist der Sucher der D600, der auch nicht an den Sucher der D800 heranreicht.

Im Sucher kann eine elektronische Wasserwaage für die horizontale Achse eingeblendet werden. Ebenfalls sichtbar im Sucher ist, welcher Autofokus-Modus gerade angewählt ist. So kann man links vorne die AF-Taste beim AF/MF-Umschalter gedrückt lassen und mit dem Moduswahlrad den Autofokus-Modus wählen, ohne die Kamera aus dem Anschlag nehmen zu müssen.

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