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13.03.2013

iFixit: Pebble Smartwatch bricht beim Zerlegen

iFixit hat sich der Pebble Smartwatch angenommen und beim Öffnen das Glas des Displays zerbrochen. User sollten deshalb keinesfalls versuchen die Uhr mit E-Ink-Display selbst zu öffnen. Ein Reparieren des Gadgets sei damit so gut wie unmöglich.

iFixit ist an eine der begehrten Pebble Smartwatches gekommen – und hat sie kaputt gemacht. Nicht willkürlich, sondern um zu demonstrieren, wie das Gadget zerlegt wird, welche Komponenten sich darin verbergen und ob Reparaturen durchführbar sind.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Uhren hat die Pebble keine sichtbaren Schrauben. Damit sie wasserdicht ist, ist das Glas in einem Plastikrahmen eingelassen, der laut iFixit mit reichlich Kleber am Gehäuse befestigt ist. Beim Versuch den Rahmen vom Gehäuse zu entfernen, ist das Glas gebrochen und auch das darunter liegende E-Ink-Display in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das E-Ink-Display wird von Sharp hergestellt. Dahinter befinden sich drei LEDs, die das Display beleuchten. Der Akku der Pebble hat 3,7 Volt und 130 mAh. Laut dem Hersteller soll dieser für 7 Tage Laufzeit ausreichen.

iFixit kommt zu dem Schluss, dass Reparaturen an der Pebble so gut wie unmöglich sind. Selbst wenn das Glas beim Auseinandernehmen nicht brechen sollte, verliert die Uhr ihre wasserdichten Eigenschaften. Positiv merkt iFixit an, dass das Armband Standardgröße hat und dadurch leicht ausgetauscht werden kann.

Als negativ wird vermerkt, dass der Akku nicht ausgetauscht werden kann. Schätzungen von iFixit zufolge wird dieser nach 6 bis 10 Jahren den Geist aufgeben. Das Recycling der Smartwatch könnte ebenfalls schwierig sein, da die Komponenten schwer voneinander getrennt werden können. Der Hersteller hat jedoch iFixit versichert, dass an einem Recycling-Programm für defekte Pebbles gearbeitet wird.

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