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16.04.2017

iPhone 8: Unsichtbare Kamera, ID-Sensor auf Rückseite

Knapp fünf Monate vor der Veröffentlichung des iPhone 8 werden laut Zuliefererberichten mehrere Prototypen des Geräts getestet. Unklar ist, wo der Fingerprint-Sensor hinkommt.

Dass Apple zum zehnjährigen Jubiläum des iPhones viel vorhat, ist kein Geheimnis. Wie das iPhone 8 tatsächlich aussehen wird, bietet derzeit aber noch viel Raum für Spekulationen. Als praktisch gesichert gilt, dass Apple beim Display auf OLED umstellt und das bei anderen Herstellern längst etablierte Drahtlos-Laden ermöglicht. Auch naheliegend ist, dass Apple den Trend zu einem möglichst randlosen Display umsetzen will.

ID-Sensor auf Rückseite?

Wie genau Apple das bewerkstelligen will und die bei diesem Konzept störende Front-Kamera und den Fingerprint-Sensor integrieren wird, ist unklar. Aktuell sollen noch zwei Prototypen im Rennen sein, die in asiatischen Zuliefer-Kreisen zirkulieren. Beim einen behilft sich Apple damit, dass der Fingerprint-Sensor auf die Rückseite des Geräts ausgelagert wird - technisch gesehen die für Apple einfachere Lösung - für User, die seit Jahren mit dem Sensor vorne vertraut sind, wäre das aber ein Rückschritt.

Bei einem zweiten Prototypen soll laut dem BlogiDropnews, das sich wiederum auf Foxconn-Mitarbeiter beruft, der ID-Sensor in das Display verbaut sein, ebenso wie die vordere Kamera, die praktisch "unsichtbar" im Screen angeordnet sein soll. Damit soll Apple einen nur 4 Millimeter dünnen Rahmen erreichen, der das gesamte Display umfasst. Die Integration des Fingerprint-Sensors in das Display klingt insofern nicht unwahrscheinlich, da Apple diese Technologie bereits vor einiger Zeitpatentieren ließ.

Plan A oder B

Die Frage bleibt, ob der US-Konzern es mit seinen Zulieferern pünktlich schafft, eine derart neue Technologie in millionenfacher Stückzahl herzustellen. Der Prototyp mit dem Fingerprint-Scanner auf der Rückseite könnte folglich auch ein Sicherheits-Plan-B sein, falls in der Vorproduktion zu viele Probleme auftauchen. Spätestens im September werden wir mehr wissen.