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02.02.2016

Microsoft drängt User zu Update auf Windows 10

Microsoft setzt seine aggressive Update-Politik fort und stuft das Windows-10-Update von "optional" auf "empfohlen". Einige User bekommen das neue System dadurch ungewollt.

Die Schonfrist für Windows-7- und Windows-8.1-User ist definitiv vorbei. Microsoft hat den Status des Windows-10-Upgrades auf "empfohlen" (recommended) gestellt. Je nach Systemeinstellungen wird das Update somit ungefragt heruntergeladen. Microsoft zufolge werden User aber nicht umgestellt, wenn sie der Installation der neuen Software am Ende des Prozesses nicht aktiv zustimmen. Auch wird eine 31-tägige Frist eingeräumt, während der Windows-Nutzer wieder auf eine ältere Version zurücksteigen können.

Automatische Updates deaktivieren

Wer verhindern möchte, dass Microsoft im Hintergrund Windows 10 herunterlädt, muss die automatische Update-Funktion deaktivieren - wovon Microsoft allerdings dezidiert abrät. Der jetzige Schritt wurde bereits im Oktober des Vorjahres angekündigt, nun zieht Microsoft die Strategie durch und sieht den veränderten Update-Prozess als Service, um Kunden die vielerorts gewünschten Umstieg so leicht wie möglich zu machen.

Ungeachtet dessen, dass Windows 10 als Betriebssystem von Usern, aber auch Medien gelobt wurde, waren der forcierte Upgrade-Prozess, aber auch die ständige, intransparente Verbindung mit Microsoft-Servern ständiges Thema der Kritik.