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Nike feuert Hardware-Team des Fitness-Armbands FuelBand

Wie die US-Technologieseite Cnet berichtet, hat Nike 70 bis 80 Prozent seines Hardware-Teams rund um das tragbare Fitness-Armband FuelBand entlassen. In einem E-Mail an Cnet ging Nike auf die konkreten Zahlen im Bericht nicht ein, widersprach aber auch nicht, dass Mitarbeiter entlassen wurden. Endgültig vom Tisch dürfte somit auch eine dünnere Nachfolgeversion des Fuelband sein, welche bereits für vergangenen Herbst erwartet wurde.

Hardware-Konkurrenz zu groß

In den vergangenen Monaten dürfte der Konzern immer unsicherer geworden sein, ob der Ausflug in die Hardware-Welt sich auf lange Sicht auszahle, zumal sowohl Android-Entwickler Google und seine wichtigsten Partner Samsung, LG und HTC als auch Apple immer mehr Sensoren in ihren Smartphones integrieren und damit gewisse Nike+-Entwicklungen im Sports-Wearables-Bereich obsolet machen. Cnet zufolge will sich Nike nun noch stärker auf entsprechende Software konzentrieren, die ihre Produkte zukunftsfit machen.

Der Rückzug, der unter anderem auf der Plattform Secret auf die Planlosigkeit und Inkompetenz der Nikeführung zurückgeführt wurde, könnte allerdings auch bedeuten, dass Nike hinter den Kulissen bereits Näheres zu den geplanten neuen Features von Googles Android und Apples iOS erfahren haben. Vor allem Apple wird immer wieder nachgesagt, dass eine entsprechende Smartwatch ganz oben auf der Liste an neuen Geräten steht. Apple warb vergangenen Herbst zudem den Chefdesigner hinter FuelBand von Nike ab. Der Sportartikel-Hersteller könnte zudem als Premium-Partner mit von der Partie sein, wenn Apple seine Smartwatch präsentiert.

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