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09.10.2010

NSA klagt über Hadopi Regelung

Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA (NSA) fürchtet, dass User aus Angst vor der Three-Strike Regelung Hadopi zunehmend ihre Internetverbindung verschlüsseln, was Überwachung erschwert.

Wie zeropaid meldet hat die amerikanische Nationale Sicherheitsbehörde NSA angeblich (National Securty Agency) starke Bedenken gegen Frankreichs Three-Strike Regelung Hadopi angemeldet.

Die Begründung hierfür ist durchaus kurios, so meint die NSA, dass eine solche Vorgehensweise die Internet-User immer mehr dazu treibt ihren Internetverkehr entsprechend zu verschlüsseln, was das Sammeln von Daten beziehungsweise das Abhören von potentiell bedrohlichen Inhalten erheblich erschwert.

Die Hadopi-Vorgehensweise legt fest, dass Usern bei Urheberrechtsverletzungen nach einem zweistufigen Warnsystem der Internetzugang gekappt werden könne. Um sich davor zu schützen kann man durchaus davon ausgehen, dass Filesharer zukünftig ihren Datenverkehr verschlüsseln, wie zum Beispiel mithilfe eines VPN Services. Diese erwartete Zunahme verschlüsselter Internetverbindungen scheint der NSA ein Dorn im Auge zu sein, denn sie bedeutet auch weniger Einsicht für potentielle Überwachungen. Derartige Bedenken könnten auch ein Grund dafür sein, weswegen ähnliche Regelungen in den USA bis jetzt nie durchgesetzt wurden.

(futurezone)