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26.01.2018

Porno-Dienst verknüpft Sexroboter mit realen Frauen

Der User hat Sex mit einer aufgerüsteten Realdoll-Sexpuppe, während er ein Virtual-Reality-Headset trägt, das den Livestream eines Camgirls zeigt.

Der Porno-Streaming-Anbieter CamSoda hat eine Partnerschaft mit Realdoll und Lovense angekündigt. Der neue Dienst heißt VIRP (Virtual Intercourse with Real People), zu Deutsch: Virtueller Sex mit realen Personen.

Um VIRP zu nutzen, benötigt der User ein Smartphone, ein Virtual-Reality-Headset und eine Realdoll, die ein Teledildonics-Upgrade der Firma Lovense eingebaut hat. Dabei handelt es sich um eine künstliche Vagina, die mit Motoren, Vibratoren und Sensoren ausgestattet ist.

Sex aus der Ferne

Über das Smartphone wird mit der CamSoda-App ein „Camgirl“ ausgewählt. Bild und Ton der Frau werden live zum Virtual-Reality-Headset übertragen. Der User platziert seine Realdoll-Sexpuppe so, dass sie mit der Position des Camgirls übereinstimmt. Das Camgirl verwendet einen smarten Vibrator von Lovense, der ebenfalls Motoren und Sensoren eingebaut hat. Vibrator und künstliche Vagina tauschen live Daten aus, wodurch der Sex mit der echten Person simuliert werden soll.

Wieviel dieser Dienst kosten wird, hat CamSoda noch nicht bekannt gegeben. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten einer Realdoll, diese kosten über 5000 US-Dollar, dürfte das Angebot derzeit keine allzu große Zielgruppe haben. Allerdings gibt es immer mehr Bordelle die Sexpuppen und Sexroboter „vermieten“. Diese könnten VIRP ihren Kunden anbieten – auch wenn es ein wenig absurd ist, dass Männer in ein Bordell gehen, um Sex mit einer Puppe zu haben, während der Sex mit einer realen Person simuliert wird.

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