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27.12.2010

Rollei: 3D-Digitalkamera Powerflex 3D

Nach Fujifilm bietet auch Rollei eine kompakte Digitalkamera an, die zum Knipsen von dreidimensionalen Fotos ausgelegt ist.

Die Rollei Powerflex 3D (300 Euro, Ende Jänner) hat zwei Objektive mit einer Fixbrennweite von 50mm. Der Fokusbereich ist ebenfalls fix: Motive von 1,5 Meter Entfernung bis unendlich werden scharf dargestellt. Der Grund für Fixbrennweite und -Fokusbereich ist die einfachere, technische Umsetzung und die damit verbundenen, niedrigeren Produktionskosten. Fotos werden mit 5 Megapixel (2592 x 1944 Pixel) aufgenommen, Videos in der HD-Ready-Auflösung 1280 x 760 Pixel mit 30 Bildern pro Sekunde. Gespeichert wird auf einer MicroSD-Karte.

Mit und ohne Brille
Das rückseitige 2,8-Zoll große Display (640 x 480 Pixel) der Powerflex 3D hat eine zuschaltbare Lichtbarriere, die leicht versetzte Bilder für das linke und rechte Auge erzeugt. So können die 3D-Aufnahmen auch ohne Spezialbrille räumlich betrachtet werden. Per HDMI kann die Powerflex 3D auch an 3D-taugliche Flat-TVs angeschlossen werden. Für die dreidimensionale Wiedergabe ist dann aber die übliche Shutterbrille nötig.
Zeitgleich mit der Powerflex 3D wird Rollei auch den 3D-Bilderrahmen Designline 3D (300 Euro) veröffentlichen. Dessen 7-Zoll-Display nutzt dieselbe, brillenlose 3D-Darstellungstechnik wie die Powerflex 3D und gibt Fotos und Videos mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel wieder.

Fujifilm und Panasonic


Privatnutzer, die in 3D Filmen und Fotografieren wollen, haben derzeit nur eine geringe Auswahl an Geräten. Vorreiter auf dem Gebiet ist Fujifilm. Das Unternehmen bietet mittlerweile, neben einem 3D-Bilderrahmen, zwei 3D-Digitalkameras an. Das neuere Modell, die FinePix REAL 3D W3 (450 Euro) hat einen 3-fach Zoom und einen variablen Fokusbereich.

Panasonic bietet mit dem Lumix G12 (280 Euro) ein 3D-Wechselobjektiv für Hybridkameras im micro-Four-Third-Format an. Das Objektiv hat eine Fixbrennweite von 12,5mm (entspricht 65mm-Kleinbildformat bei 16:9-Bild) und nimmt 3D-Bilder und Videos mit einer LUMIX GH2 oder G2 auf. Diese Kameras haben allerdings kein Display, mit denen die Bilder ohne Spezialbrille in 3D betrachtet werden können.

Das Unternehmen bietet ebenfalls den HD-Camcorder HDC-SDT750 (1400 Euro) an. Mit der mitgelieferten 3D-Vorsatzlinse können räumliche Videos mit einer Fixbrennweite von 58 mm aufgenommen werden. Für die dreidimensionale Wiedergabe wird die Kamera an einen 3D-Flat-TV angeschlossen. Ohne der Vorsatzlinse nimmt der Camcorder im Full-HD-Format auf und hat einen 12-fach optischen Zoom.

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(futurezone)

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