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Das ist das Galaxy-S-Handy mit den schlechtesten Verkäufen

Für Samsungs aktuelles Spitzenmodell Galaxy S21 laufen die Verkäufe alles andere als rosig. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, von denen die koreanische Business Post berichtet.

Demnach wurden in den ersten 6 Monaten am Markt lediglich 13,5 Millionen Exemplare abgesetzt. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen S20 und S10 bedeutet dies ein Minus von 20 bzw. 47 Prozent.

Der Rückgang im Vergleich zum S20 ist besonders schmerzhaft, nachdem auch jenes kein Verkaufsschlager war. Mit 28 Millionen verkauften Einheiten in einem Jahr war das S20 bislang das am schlechtesten verkaufte Galaxy-Handy. Einzige Ausnahme ist das Debut-Modell Galaxy S, das 24 Millionen Mal verkauft wurde. Dabei muss man allerdings bedenken, dass der Smartphone-Markt damals ingesamt deutlich kleiner war.

Sollte sich der negative Trend beim S21 fortsetzen, könnte es das am schlechtesten verkaufte Galaxy-S-Modell überhaupt werden.

Gute Mittelklasse und starke Konkurrenz

Grund für den Verkaufsrückgang dürfte unter anderem der Umstand sein, dass vielen Kund*innen Flaggschiff-Modelle mittlerweile zu teuer geworden sind. Besonders aufgrund der Tatsache, dass günstigere Mittelklasse-Handys in Sachen Ausstattung sehr stark aufgeholt haben.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Konkurrenz nicht schläft. Vor allem Xiaomi gräbt Samsung Marktanteile ab. Zuletzt eroberte das chinesische Unternehmen sogar den Spitzenplatz in Europa.

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