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08.01.2013

Samsung setzt bei SmartTVs auf Sprache

Auf der CES 2012 stellte Samsung erstmals seinen biometrischen SmartTV vor, ein Jahr später ist er noch smarter geworden und versteht ganze Sätze, sucht im TV-Programm und im Web nach gewünschten Informationen und kauft sogar im Online-Shop ein.

„Gibt es heute Spiele in der Champions-League?" „Auf welchem Sender läuft demnächst ein Kinderprogramm?" oder „Spielt es heute auf einem Kanal CSI?" Bei der CES im vergangenen Jahr hatte Samsung erstmals seinen biometrischen SmartTV präsentiert, der den Benutzer am Gesicht erkennt sowie per Sprache und Handzeichen gesteuert werden konnte. In den vergangenen zwölf Monaten hat Samsung die biometrische Steuerung noch verbessert. „Unsere Flat-TV sind fast menschlich geworden", meint der US-Chef des koreanischen Elektronikkonzerns Samsung, Tim Baxter, leicht übertrieben. „Aber die neueste Generation unserer SmartTVs versteht komplette Sätze."

Die neuen Funktionen nennen sich S-Recommendation und Voice-Interaction. Die Stimm-Navigation wurde derart verbessert, dass man dem Flat-TV sogar während eines Films etwa fragen kann, im Web nähere Details über eine Schauspielerin zu suchen. Oder man lässt sich eine Liste von Filmen auflisten, in denen ein spezieller Schauspieler oder eine beliebte Schauspielerin mitspielen. „Dank Quadcore-Prozessoren sind sie dreimal schneller als bisher geworden“, so Baxter. Das ermöglicht, dass man schnell zwischen Fernsehen sowie Online-Services und Apps wechseln kann.

Der neue Smarthub
Das TV-Menü, Smarthub genannt, ist noch intuitiver geworden. Bei den neuen Modellen der F8000-er-Serie gibt es fünf Menü-Seiten, nämlich TV, Video-on-demand (Online-Videotheken), Fotos & Musik, Apps und Social Media wie Facebook oder Skype – für letztere Funktion ist in den Flat-TVs Kamera und Micro eingebaut, durch die Bildergalerie am Flat kann man mit der Hand blättern, mit geballten Fäusten etwa werden Fotos gedreht.

Evolution Kit
All jene, die sich im vergangenen Jahr bereits einen SmartTV von Samsung zugelegt haben, müssen sich nicht ärgern, „wir haben versprochen, dass unsere Flat-TVs mitwachsen können“, so Samsung-Consumer-Electronics Präsident Boo Keun Yoon. Daher gibt es ein Evolution Kit; das Kästchen (es kostet 200bis 300 Euro), wird einfach an der Hinterseite des Rahmens an den Flat-TV gesteckt.

Die neuen F8000er-LED-Flaggschiffe, die es bis zu einer Diagonale von 75 Zoll gibt, spielen aber auch punkto Design in einer Liga. Im nur noch 6,35 Millimeter dünnen Rahmen sind auch die Lautsprecher eingebaut.

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