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05.07.2015

Samsung und Oppo wegen vorinstallierten Apps verklagt

Die Smartphone-Hersteller Samsung und Oppo sind in China mit einer Klage wegen Bloatware konfrontiert. Eine Verbraucherschutzorganisation kritisiert die nervigen Zusatzapps.

Das Thema Bloatware - also mit unerwünschten Apps und Services angereicherte Software von Werk aus - erzürnt auch hierzulande viele Gemüter. In China reicht es einer Verbraucherorganisation nach dem Test des Galaxy Note 3 und des Oppo Find 7a nun endgültig. Während auf dem Galaxy Note 3 über 40 vorinstallierte Apps zu finden waren, die nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben sollen, waren es bei dem Oppo-Gerät gar 71.

Bloatware oder nicht?

Erschwerend kommt laut der Organisation hinzu, dass sich die beanstandeten Apps gar nicht oder nur schwer entfernen ließen. Die Konsumentenschützer wollen erreichen, dass Kunden beim Kauf auch tatsächlich nur das bekommen, was sie wollen und der Deinstallationsprozess vereinfacht wird. Unklar bleibt allerdings, was die Organisation als Bloatware definiert. Beim Oppo-Gerät etwa sind viele Bedienungsanleitungen als Short-Cut-Icons auf dem Startscreen hinterlegt, wie etwa Engadget richtigerweise anmerkt.