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Computer

Schnellster Supercomputer steht in China

Die Rechenleistung von Supercomputern liegt weit über jener von herkömmlichen Geräten. Dies ist notwendig, da sie zur Simulationen in der Luft- und Raumfahrt, aber auch in der Wetter- und Klimaforschung sowie beim Militär oder in der Physik benötigt werden. Aus diesem Grund bewegen sich die pro Sekunde abgewickelten Rechenschritte in gänzlich anderen Dimensionen. Ein PETA-Flop entspricht etwa einer Billiarde Rechenschritte pro Sekunde. Gleich 2,507 PETA-Flops kann der schnellste Computer der Welt, der chinesische Tianhe-1A, der mit 7.168 Grafikchips von Nvidia und 14.336 Intel Xeon CPUs ausgestattet ist, abwickeln. Diese Benchmark wurde mit der Linpack-Software gemessen, die zum Einsatz kommt, wenn die Rechenleistung von Supercomputern gemessen wird, um diese vergleichen zu können. Die theoretische Rechenleistung des chinesischen Supercomputers soll, laut einem Pressesprecher von Nvidia, bei 4,669 PETA-Flops liegen.

Bislang war der amerikanische Jaguar mit einer Rechenleistung von 1,76 PETA-Flops der schnellste Computer der Welt. Weitaus langsamer ist der schnellste Computer Österreichs. Der Vienna Scientific Cluster belegt auf der internationalen Liste der Supercomputer lediglich Platz 213. Aber auch Tianhe-1A, der sich am Nationalen Supercomputer Center in Tianjin befindet, wird mit seiner Rechenleistung nicht lange an der Spitze der Supercomputer stehen, denn bereits in zwei Jahren rechnet man damit, dass es Supercomputer mit 10 PETA-Flops geben wird. Dennoch ist der Tianhe-1A mit seinen 2,507 PETA-Flops 29 Millionen Mal schneller als der Supercomputer des Jahres 1976.

(futurezone)

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