© US Secret Service

Simulation
01/26/2011

Secret Service steigt auf Videospiele um

Die US-Behörde trainiert seit 40 Jahren mit Tabletop-ähnlichen Miniatur-Städten, um den US-Präsidenten und Staatsbesuche zu schützen. Jetzt wird ein Trainingstool, bestehend aus einem 55-Zoll-Touchscreen-Monitor und der Software eines Computerspiel-Entwicklers eingesetzt.

Der US Secret Service, unter anderem zuständig für den Schutz hoher US-Politiker sowie von Staatsgästen, rüstet auf. Seit über 40 Jahren wurden Einsatzplanungen mit "Tiny Town" geübt, das an Tabletop-Spiele erinnert. Tiny Town ist ein Miniatur-Modell einer Stadt, samt Häusern, Fahrzeugen und Sicherheitsanlagen. Verfügbare Szenarien waren etwa ein Flughafen, ein Stadion oder das Innere eines Hotels.


Jetzt wird im Secret-Service-Schulungszentrum, in der Nähe von Washington, D.C., das "Site Security Planning Tool" (SSPT) eingerichtet - von den Ausbildern liebevoll "Virtual Tiny Town" genannt. Das System besteht aus drei Kabinen, wovon jede mit einem 55-Zoll-Touchscreen, einem Beamer, einer Kamera und einem Computer ausgestattet ist, der die Szenarien berechnet. Als Basis dient die Software "Virtual Battle Space 2", welches von dem Computerspiel-Studio Bohemia Interactive ("Operation Flashpoint", "Armed Assault") als militärisches Trainingsprogramm entwickelt wurde.

==Vierer-Teams
Bis zu vier Personen können gleichzeitig in einer Kabine an Einsatzplänen arbeiten und in einer Simulation aus der Vogel- oder Ich-Perspektive beobachten, ob der Plan funktioniert. Die Ergebnisse können zur Nachbesprechung auch auf einem 3D-LED-TV angezeigt werden.

Das SSPT soll im Frühling einsatzbereit sein und Szenarien wie die Sicherung bei Staatsbesuchen, Selbstmordanschläge und bewaffnete Angriffe beinhalten. Ebenfalls geplant sind Simulationen, die die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Verhalten von Menschenmengen bei Angriffen mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen berechnen.

(futurezone)

Prototyp des SSPT

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