IT-Sparte
12/19/2010

Siemens-Betriebsrat kämpft um SIS-Mitarbeiter

Vertreter verlangen eingehende Verhandlungen. Weitere 1705 Stellen in Gefahr.

Der Siemens-Betriebsrat will den geplanten Jobabbau beim kriselnden IT-Dienstleister SIS nicht ohne Widerstand hinnehmen. "Das muss noch verhandelt werden. Wir kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Siemens-Gesamtbetriebsrats, Birgit Steinborn, der Zeitung "Euro am Sonntag".

Der Elektrokonzern Siemens will SIS nach jahrelangen Sanierungsbemühungen an die französische Atos Origin abgeben. Nach dem Abbau von weltweit 4200 der ursprünglich rund 35.000 SIS-Jobs sollen noch einmal etwa 1750 Stellen wegfallen, davon 650 in Deutschland.

Die IG Metall hat bereits ihre Zustimmung signalisiert. Die Gewerkschaft verlangt aber, bestehende Vereinbarungen zum Schutz der SIS-Beschäftigten einzuhalten. Vor allem der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und von Standortschließungen bis Ende September 2013 müsse Bestand haben.

Mehr zum Thema:
Siemens findet Lösung für IT-Sparte

(dpa)

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.