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Konkurrenz
04/24/2012

SkyDrive und Dropbox erhalten neue Funktionen

Die beiden Cloudspeicherdienste haben sich angesichts der Konkurrenz von Google nicht untätig gezeigt: Dropbox ermöglicht das einfache Teilen per Link, Microsofts SkyDrive wird vollkommen umgekrempelt und bietet nun mit 7 GB den größten kostenlosen Onlinespeicher.

Der Cloudspeicherdienst Dropbox hat eine Änderung vorgenommen, die für Diskussion sorgen dürfte. Denn ab der Version 1.2.52 ist es nun, wie bei Filesharing-Diensten, auch möglich, Dateien und Ordner per Link mit Dritten zu teilen. Bei Bildern, Videos und PDFs können die Inhalte über eine Vorschau von Dropbox im Browser angesehen werden, nur bei Musikdateien ermöglicht Dropbox lediglich den Download. Auf Wunsch kann die Datei auch direkt im eigenen Dropbox-Account gespeichert werden. Zuvor mussten Dateien in den Public-Ordner kopiert werden um die Dateien mit anderen zu teilen.

SkyDrive reloaded
Auch Microsoft hat seinem Clouddienst SkyDrive einige Neuerungen verpasst. Für Windows und Mac OS X sowie Windows Phone und iOS wurden neue Apps veröffentlicht, die das einfachere Synchronisieren mit dem Dienst ermöglichen sollen. Obwohl es derzeit noch keine offizielle Android-Version von SkyDrive gibt, empfiehlt Microsoft dennoch auf seiner Webseite einige alternative Clients von Drittherstellern für das mobile Betriebssystem von Google.

Auch am System selbst wurden einige Änderungen vorgenommen. Zuvor erhielt jeder Nutzer 25 GB Speicherplatz, von denen 5 GB auf allen Geräten synchronisiert werden konnte. Neue Nutzer erhalten nun "nur" mehr 7 GB Speicherplatz, der allerdings auf allen Geräten synchronisiert wird. Nutzer, die bereits vor der Umstellung auf SkyDrive registriert waren, können weiterhin die vollen 25 GB mit allen Zusatzfunktionen nutzen.

Kleine Features entfernt
Allerdings wurden auch einige kleinere Funktionen, wie das automatische Synchronisieren von Internet Explorer-Lesezeichen oder das Synchronisieren im selben Netzwerk, entfernt. Auch die Möglichkeit über das Remote Desktop Protocol auf andere Geräte zuzugreifen besteht nicht mehr. Dafür kann nun auf fremde Laufwerke, die über den SkyDrive-Client freigegeben wurden, zugegriffen werden.

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