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09.06.2013

Sony Vaio Pro im Hands-On: Sexy Leichtgewicht

Sony hat mit dem Vaio Pro 11 das derzeit leichteste Ultrabook der Welt vorgestellt. Das aus Karbonfasern bestehende Gehäuse bringt mit den Komponenten lediglich 870 Gramm auf die Waage. Das Ultrabook begeistert im Hands-On mit einem schlanken Design, weist aber auch einige Schwächen auf.

Karbonfasern haben in den vergangenen Jahren überraschend selten Anwendung in Smartphones und Laptops gefunden, doch nachdem Lenovo, Dell und Gigabyte Modelle aus diesem Material angekündigt haben, hat ein regelrechtes Wettrennen um den Titel "leichtestes Ultrabook der Welt" begonnen. Diesen Titel dürfte sich Sony wohl auf der Computex für eine gute Weile gesichert haben, denn die 11,6 Zoll-Variante des Vaio Pro wiegt lediglich 870 Gramm. Selbst das 13,3 Zoll-Modell wiegt lediglich 1,06 Kilogramm.

Das Sony Vaio Pro in Bildern

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Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Sony Vaio Pro

Beim Hochheben des Sony Vaio Pro glaubt man fast, eine leeres Gehäuse vor sich zu haben. 200 Gramm weniger klingt zunächst nach nicht viel, es macht sich aber unglaublich schnell bemerkbar. Sobald das Gerät allerdings auf festem Untergrund steht, ist nahezu kein Unterschied zu anderen Ultrabooks erkennbar. Im Inneren des Federgewichts arbeitet, je nach Ausstattung, ein Intel Core i5- oder i7-Prozessor der vierten Generation, vier oder acht Gigabyte RAM sowie eine SSD mit bis zu 256 Gigabyte Speicher.

Magere Anschlüsse
Bei der Tastatur des 11,6 Zoll-Modells musste Sony offenbar Kompromisse aufgrund der kleinen Bauweise machen. Obwohl der Druckpunkt der Chiclet-Tastatur gut ist, fällt das Tippen wegen der geringen Abstände der Tasten zueinander recht schwer. Die Tastatur ist außerdem beleuchtet. Der Bildschirm löst bei beiden Varianten mit Full HD-Auflösung (1920 mal 1080 Bildpunkte) auf, das entspricht einer Pixeldichte von 189 ppi beim 11,6 Zoll-Modell. Die hohe Auflösung macht sich durchaus positiv bemerkbar, alle Inhalte sind scharf, Stufenbildung war nicht zu erkennen.

Leider spiegelt der Bildschirm recht stark, bei der Verwendung im Freien könnte es dadurch zu Problemen kommen. Des weiteren ist die Glas-Oberfläche vor dem Bildschirm anfällig für Fingerabdrücke - ein etwas lästiger Aspekt bei einem Touchscreen. Die Zahl der Anschlüsse ist für ein Ultrabook durchschnittlich, dennoch hätte es durchaus ein USB-Anschluss mehr sein dürfen. So muss man mit zwei USB 3.0-Anschlüssen, einem SD-Kartenleser und HDMI vorlieb nehmen. Der Akku soll laut Sony im Falle des 11,6 Zoll-Modells rund 11 Stunden halten, das Vaio Pro 13 schafft immerhin noch 8 Stunden.

Fazit
Mit der Vaio Pro-Serie hat Sony eine attraktive Reihe von Ultrabooks vorgestellt, die vor allem für Käufer interessant ist, die auf ein leichte und attraktive Bauweise Wert legen. Mit 870 Gramm ist es lediglich 200 Gramm schwerer als das aktuelle iPad und durch seine dünne Bauweise ähnlich leicht transportierbar. Die Geräte sollen ab dem 11.Juni erhältlich sein, das Vaio Pro 11 wird ab 1.100 Euro erhältlich sein, das Vaio Pro 13 bereits ab 1.000 Euro. Die teuerste Variante soll rund 1.600 Euro kosten.

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