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03/03/2019

Start-up bringt Slider-Phone mit physischer Tastatur zurück

Das Pro1 von Fxtec erinnert mit seiner ausklappbaren Tastatur stark an die Nokia-Ära und kann ab sofort vorbestellt werden.

Wer sich noch an das Nokia E7 oder an das Nokia N950 erinnert, dem wird das Pro1 von Fxtec bekannt vorkommen. Das Slider-Phone des britischen Start-ups sieht auf den ersten Blick aus, wie ein herkömmliches Smartphone. Betätigt man allerdings den Ausklappmechanismus, kommt eine physische Tastatur zum Vorschein - ganz ähnlich wie bei zahlreichen Handys aus der Nokia-Ära.

Für die Konstruktion des Slider-Mechanismus des Pro1 hat das junge Unternehmen sogar dieselben Techniker angeheuert, die damals den Mechanismus für das Nokia N97, E7 und das N950 entwickelt haben. Die Tasten des Keyboards, das sich hinter dem Display versteckt, sind hintergrundbeleuchtet.

Wegen der ausklappbaren Tastatur ist das Pro1 wesentlich dicker als herkömmliche Smartphones, nahezu doppelt so dick. Es misst an seiner dicksten Stelle rund 14 Millimeter. Im Vergleich dazu: Das Samsung Galaxy S10 misst 7,8 Millimeter, das iPhone Xs 7,7 Millimeter. Dafür heben sich beim Pro1 die Kameralinsen nicht vom Gehäuse ab.

Der 5,99 Zoll große AMOLED-Bildschirm verfügt über abgerundete Ränder und wird von Gorilla Glass 3 geschützt. Als Prozessor dient ein nicht ganz aktueller Snapdragon 835 dem 6 GB RAM zur Seite gestellt sind. Der Fingerprintsensor ist seitlich untergebracht.

Als Betriebssystem dient Android 9.0 Pie, der Akku hat eine Kapazität von 3200 mAh und die Dual-Kamera auf der Rückseite löst mit 12 MP beziehungsweise 5 MP auf. Das Pro1 verfügt außerdem über eine 3,5mm-Kopfhörerbuchse sowie einem Einschub für eine MicroSD-Karte.

Verfügbarkeit und Preis

Vorgestellt wurde das Pro1 im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona vergangene Woche, wo es im Trubel um die faltbaren Smartphone beinahe untergegangen ist. 

Fxtec will das Pro1 ab Juli ausliefern. Das Slider-Phone kann ab sofort für 649 Euro vorbestellt werden. Bezahlt muss erst zwei bis drei Wochen vor Auslieferungstermin werden, versichert das Start-up.