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Smartphone
03/21/2016

T-Mobile bietet modulares Fairphone 2 in Österreich an

Der Mobilfunker geht eine langfristige Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen ein und nimmt das modulare Smartphone in sein Sortiment auf.

von Florian Christof

Ab 24. März ist das möglichst fair produzierte und modulare Smartphone bei T-Mobile erhältlich und mit allen Tarifen kombinierbar. Im Online-Shop ist das Fairphone 2 ab sofort vorbestellbar. Neben KPN in den Niederlanden und der Swisscom ist T-Mobile Österreich damit erst der dritte Mobilfunkanbieter weltweit, der das Fairphone 2 (hier im futurezone-Test) in sein Sortiment aufnimmt.

In Verbindung mit dem Tarif My Mobile Extreme (39,90 Euro pro Monat) kostet das nachhaltige Smartphone 240 Euro - bei 24 monatlichen Teilzahlungen zu je zehn Euro. Im Tarif My Mobile Turbo (29,90 Euro monatlich) liegen die monatlichen Teilzahlungen bei 15 Euro, beim Tarif My Mobile Light (19,90 Euro monatlich) beträgt die monatliche Rate 18 Euro. Die Gesamtkosten für das Smartphone erhöhen sich dadurch auf 360 Euro beziehungsweise 432 Euro.

Auch Ersatzteile bei T-Mobile

Ersatz-Akku und -Display sollen in den T-Mobile-Shops und im Online-Shop verfügbar sein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch das Kamera-Modul von T-Mobile angeboten werden.

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Bislang wurden die Geräte von Fairphone samt der modularen Ersatzteile in Österreich ausschließlich über deren eigene Webseite verkauft. Dort kostet das Gerät 530 Euro.

Bislang 35.000 Fairphones verkauft

Bei Fairphone freut man sich über die Kooperation mit dem österreichischen Mobilfunker und rechnet dadurch mit steigenden Absatzzahlen. "Österreich liegt bei den Fairphone-Verkäufen sogar unter den Top 5 weltweit. Dank der besseren Verfügbarkeit des Telefons durch Partner wie T-Mobile Österreich wird diese Bewegung weiter wachsen können", sagt Monique Lempers, Commercial Director Fairphone. Weltweit hat das Fairphone 2 bislang rund 35.000 Käufer gefunden.

Potenzial bei Business-Kunden

Für T-Mobile-CEO Andreas Bierwirth ist die Kooperation mit dem niederländischen Unternehmen ein weiterer Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie von T-Mobile.

Das nachhaltige Smartphone sei nicht das Gegenstück zum T-Mobile-Claim, bei dem damit geworben wird, jährlich unkompliziert ein neues Smartphone zu erhalten. "Wir nehmen die gebrauchten Geräte zurück und bringen sie auf den Zweit-Markt, sodass die Smartphones im Kreislauf gehalten werden", erklärt Bierwirth bei der Pressekonferenz.

"Kunden können erstmalig auch bei ihrem Smartphone auf ihren ökologischen Fußabdruck achten. Wir geben unseren Kunden die Möglichkeit, die Handyindustrie zu verändern und Nachhaltigkeit beim eigenen Smartphone umzusetzen“, sagt Maria Zesch, CCO T-Mobile Österreich. Gerade im Business-Bereich spiele die Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle und daher rechne sich T-Mobile mit dem Fairphone 2 in diesen Segment einiges an Potenzial aus.

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