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12/19/2010

Telekom-Spitzelaffäre wird zu den Akten gelegt

Laut einem Bericht von "Focus" will die Staatsanwaltschaft keine neuen Schritte mehr einleiten.

Die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom soll laut "Focus" endgültig zu den Akten gelegt werden. Die Staatsanwaltschaft wolle keine neuen Schritte gegen Ex-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke und Ex-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel einleiten, berichtet das Magazin unter Berufung auf Bonner Justizkreise. Die Aussagen des Ende November zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilten früheren Abteilungsleiters für Konzernsicherheit, Klaus T., seien dafür zu vage.

Die Telekom halte allerdings ihre Schadensersatz-Ansprüche gegen die alte Konzernspitze aufrecht. "Wir werden unsere Forderungen in Höhe von knapp einer Million Euro gegen Ricke und Zumwinkel im Jahr 2011 geltend machen", zitiert der "Focus" einen Unternehmenssprecher. In den Jahren 2005 und 2006 waren mehr als 40 Personen - neben Journalisten auch Aufsichtsräte und Gewerkschafter - ausgespäht worden, um herauszufinden, wie Unternehmensinterna an die Presse gelangten.

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(dpa)

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