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29.10.2016

Tesla stellt Solar-Dach und Powerwall 2 vor

Äußerlich nicht als Solarzellen erkennbare Dachfliesen und ein 14 kWh starker Akku sollen Haushalte laut Tesla zunehmend energieautark machen.

Einige Häuser der "Desperate Housewives" produzieren künftig Strom. Tesla hat die Universal Studios in Los Angeles für die Vorstellung seiner neuen Produkte gewählt. Dazu zählt ein Solar-Dach aus Photovoltaik-Dachfliesen, die äußerlich nicht als Solarmodule erkennbar sind. Sie sollen in verschiedenen Dachfliesen-Designs erhältlich sein und ihren Strom an die Powerwall 2 weitergeben.

Die zweite Generation des Haushalts-Akkus fasst mit 14 kWh mehr als doppelt so viel Strom wie sein Vorgänger. Die Powerwall 2 enthält außerdem einen Wechselrichter, sodass für die Einspeisung von Solarstrom kein zusätzliches Gerät notwendig ist.

Langlebigkeit

Die Solar-Dachfliesen zeichnen sich durch besondere Langlebigkeit aus, schreibt TechCrunch. Tesla hat bei der Beschichtung mit dem Unternehmen 3M zusammengearbeitet. "Diese Dächer werden zwei bis dreimal so lange Einsatzdauer wie Asphalt haben", wird Elon Musk von Engadget zitiert.

Verfügbarkeit

Die Solar-Dachfliesen sollen direkt an Endkunden verkauft werden und laut Tesla-Gründer Elon Musk relativ günstig ausfallen. Genauere Preisangaben gibt es vorerst nicht. Das Solar-Dach soll ab 2017 ausgeliefert werden, Voraussetzung ist aber die immer noch nicht abgeschlossene Übernahme des Solartechnik-Unternehmens SolarCity.

Die Powerwall 2 soll ab Dezember in den USA ausgeliefert werden. Ein Modul soll 5.500 Dollar kosten, berichtet TechCrunch. Mit einer vollen Akku-Ladung soll ein Vier-Personen-Haushalt einen ganzen Tag lang auskommen.