1524001-00-a_6_2000_titel.jpg

© Tesla

Produkte
11/08/2019

Tesla verkauft Mini-Roadster um 250 Dollar

Das Modell des Tesla-Sportwagens im Maßstab 1:18 lässt Details der immer noch ausstehenden Produktionsversion erahnen.

Für Automodell-Liebhaber in den USA und Kanada (derzeit nur dort) ist ab sofort ein neuer Supersportwagen verfügbar. Der 2017 erstmals präsentierte neue Tesla Roadster existiert nun als Miniaturversion im Maßstab 1:18. Der Rahmen des 25 Zentimeter langen knallroten Roadsters besteht aus Druckguss-Metall.

Stoffbezug im Innenraum

Innen wie außen wurde viel Wert auf Details gelegt. Türen und Kofferraum können etwa geöffnet werden, das Roadster-Dach ist entfernbar. Das Lenkrad bewegt die Räder mit Gummireifen. Dazu gibt es am Fahrzeugboden sowie im Kofferraum eine Stofftapezierung. Die Gurte sind ebenfalls aus textilem Material.

Wie Teslarati beschreibt, gehen die Details so weit, dass man daraus Ausstattungsmerkmale der Produktionsversion ablesen könnte. Der Platz im Kofferraum scheint etwa so groß, dass man eine für Sportwägen überraschend große Menge an Gepäck hineinbekommt. Die Höhe des Modells von 7 Zentimeter könnte auf eine Höhe des tatsächlichen Tesla Roadster von 1,26 Meter umgerechnet werden. Der Tesla Roadster wäre damit etwas kürzer und etwas höher als ein Lamborghini Aventador.

Wahnsinnige Beschleunigung

Im Sprint sollte der Roadster den Aventador freilich dereinst mit Leichtigkeit abhängen. Von der Präsentation im Jahr 2017 wird den meisten Beobachtern wohl die immense Beschleunigung von null auf hundert km/h in 1,9 Sekunden in Erinnerung bleiben. Da seitdem einige Zeit vergangen ist, wird das Produktionsmodell wohl einige Veränderungen gegenüber damals aufweisen. Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen hat angekündigt, dass die Version, die letztendlich auf den Markt kommen soll, "in allen Belangen" besser sein wird, als das, was die Öffentlichkeit 2017 zu sehen bekam.

In der Zwischenzeit hat Firmengründer Elon Musk außerdem ein spezielles "SpaceX Package" für den Roadster angekündigt. Dabei sollen Steuerungstriebwerke von Raketen im Roadster eingebaut sein, die Beschleunigung und Kurvenlage verbessern sollen.