© Screenshot

Produkte
08/21/2013

Update: Polizei-App jetzt ohne Leichenfotos

Die seit Juli verfügbare Sicherheits-App der österreichischen Polizei hat ihr erstes Update erhalten. Erweitert wurde die App um österreichweite, aktuelle Verkehrsmeldungen. Nicht mehr zum Inhalt gehören in der neuen Version der App die umstrittenen Fotos von Leichen.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner stellte die Polizei-App am Dienstag offiziell vor und gab dabei bekannt, dass die App bereits über 80.000 Downloads verzeichnen kann. Erhältlich ist diese seit einem Monat für Android, Apple iOS und Windows Phone. Gleichzeitig mit der offiziellen Vorstellung wurde das erste Update präsentiert.

Anregungen umgesetzt
Rückmeldungen, die man zur App bekommen habe, seien in der neuen Version bereits umgesetzt worden, so Mikl-Leitner. „Im Zuge dessen wurde die App um Verkehrsmeldungen aus ganz Österreich erweitert", gab die Innenministerin bekannt. Wenn gewünscht, wird mittels GPS wird der Standort des Benutzers ermittelt, damit dieser aktuelle Meldungen aus seiner Umgebung erhält.

Keine Leichenfotos mehr
Während sie einerseits um Verkehrsmeldungen erweitert wurde, enthält die neu vorgestellte Version der App nun keine Fotos von unbekannten Leichen mehr. Diese wurden aus dem Bereich „Fahndungen" entfernt. Obwohl bei den Fotos vermerkt war, dass sie erst von Personen ab 18 Jahren angesehen werden dürfen, war die App mit geringerer oder ganz ohne Altersbeschränkung erhältlich. Die Leichen-Fotos können nach wie vor auf der Webseite des Innenministeriums angesehen werden und sind dort mit einem entsprechenden Hinweis zu finden.

Kein Ersatz für 133
Neben aktuellen Nachrichten, Präventionstipps, Fahndungsausschreibungen und Informationen aus vielen Polizeibereichen bietet die App auch die Möglichkeit, Verbrechen zu melden. Dennoch betont Innenministerin Mikl-Leitner: „Die Sicherheits-App kein Ersatz für den Polizei-Notruf 133. In dringenden Fällen soll die Polizei immer darüber verständigt werden."

Mehr zum Thema

  • Polizei-App trotz Leichenfotos jugendfrei
  • Wiener Polizei sucht Verdächtige über Facebook