Xiaomi überrascht mit eigenem, leistungsstarken KI-Modell
Xiaomi überrascht mit eigenem, leistungsstarken KI-Modell
Auf einer Entwicklerplattform war vor einiger Zeit ein mysteriöses KI-Modell aufgetaucht. Das Modell namens "Hunter Alpha" war derart leistungsstark und effizient, dass es umgehend Spekulationen ausgelöste. Zunächst wurde vermutet, es könnte eine neue Version der DeepSeek-KI dahinterstecken.
Nun hat sich Xiaomi als Urheber von "Hunter Alpha" zu erkennen gegeben und gleichzeitig das hauseigene KI-Modell namens MiMo-V2-Pro präsentiert. Ähnlich wie DeepSeek im vergangenen Jahr sorgt das MiMo-Modell mit einer hohen Leistungsfähigkeit und vergleichsweise niedrigen Kosten für Aufsehen.
In den ausschlaggebenden Benchmarks sei MiMo in etwa gleichauf mit den Branchenführern von Anthropic und OpenAI. Das KI-Modell von Xiaomi liege ungefähr auf demselben Niveau wie GPT-5.2 und Claude Opus 4.6, heißt es in einem Bericht von VentureBeat.
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KI-Agent von Xiaomi
Aber anders als ChatGPT ist MiMo nicht nur ein reiner KI-Chatbot. Die Xiaomi-KI ist darüber hinaus auch als KI-Agent konzipiert. Er soll komplexe Aufgaben eigenständig erledigen und umfangreiche Workflows abwickeln können.
Es ist absehbar, dass der chinesische Technologiekonzern sein KI-Modell beziehungsweise seinen KI-Agenten in sein Ökosystem aus Smartphones, smarten Haushaltsgeräten und Elektroautos integrieren wird. Dadurch könnten sich Xiaomi-Geräte mithilfe einer agentischen KI steuern und bedienen lassen.
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Günstig und effizient
Durch die sogenannte Sparse-Architektur sei das MiMo-Modell besonders effizient und sparsam, schreibt VentureBeat. Auch wenn das Modell insgesamt mehr als eine Billion Parameter umfasst, müssten lediglich 42 Milliarden Parameter gleichzeitig aktiv sein, um Prozesse erledigen zu können.
Der Token-Preis des MiMo-Modells sei außerdem extrem günstig, heißt es in dem Bericht. Hinter der Entwicklung von MiMo-V2-Pro steckt übrigens unter anderem die ehemalige DeepSeek-Entwicklerin Fuli Lou.
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